Monthly ArchiveOctober 2005
Konzertberichte Marius on 23.10.2005
Spillsbury – 21.10.2005, Bremen Römer
Man merkt: Die kalte Jahreszeit ist im Anmarsch. Nach der Festivalsaison kommt plötzlich wieder eine gute Band nach der anderen auf Clubtour, was mitunter zu einiger Reiserei führen kann. So begab es sich am Tag nach Oasis, dass der Weg weiter nach Bremen führte, um der aktuellen Tournee von Spillsbury einen Besuch abzustatten. Mit einiger Skepsis, was das bis dato nur in Auszügen gehörte neue Album und die Ankündigung eines Live-Schlagzeugers betrifft, machte ich mich mit guter Erinnerung an einen sensationell guten Auftritt beim letztjährigen Lovefield-Festival dennoch freudig auf den Weg nach Bremen. Es sollte sich als eine gute Entscheidung erweisen. Continue Reading »
Konzertberichte Marius on 23.10.2005
Oasis – 20.10.2005, Hamburg Alsterdorfer Sporthalle
Gute zweieinhalb Jahre nach dem doch etwas glanzlosen Konzert in der aufgrund der Größe etwas fehlgebuchten Hamburger Color-Line-Arena machten Oasis nun auf ihrer diesjährigen Tour mal wieder Halt in Hamburg. Hamburg war neben Düsseldorf und Frankfurt eine der bloß drei Städte, die auf dieser Europatour in Deutschland auf dem Plan standen. Die Wahl der Alsterdorfer Sporthalle als Lokalität erwies sich als durchaus richtige Größenordnung. Mit den rund 3500 Zuschauern sah die Halle optimal gefüllt aus. Continue Reading »
Rezensionen & Tonträger Marius on 12.10.2005
Ostara - Immaculate Destruction
Dass Ostara sich kontinuierlich musikalisch neue Wege gebahnt haben, ist ja durch die letzten Werke bekannt. Obgleich die Folkwurzeln in keiner Weise verleugnet werden, begab man sich doch stets in andere musikalische Gefilde. Da sogar ein Sender wie RTL II auf seinen Seiten Ostara lobt, kann man wohl auch getrost sagen, dass die Musik massentauglicher geworden ist, was in diesem Fall glücklicherweise kein Qualitätsurteil darstellt. Weiterer Zugang zur größeren Masse ist auch der Wechsel von Eis & Licht (Trennung in gegenseitigem Einvernehmen mit guten Wünschen) zu Trisol gegeben. Continue Reading »
Konzertberichte Marius on 12.10.2005
Alec Empire – 07.10.2005, Leipzig Conne Island
Die Überraschung und die Freude waren gleichermaßen groß, als Alec Empire seine große Futurist-Tour ankündigte. Durch ganz Europa und dabei auch durch viele Städte in Deutschland sollte es gehen. Dabei war auch Leipzig auf dem Plan.
Zum fairen Eintrittspreise von 10,50 € wurde das Publikum des Conne Island Zeuge eines durchaus als großartig zu bezeichnenden Konzerts. Das Warten allerdings war lang genug. So stand im Internet etwas von 20 Uhr als Anfangszeit. Dies war aber die Einlasszeit, die sich auch noch um eine halbe Stunde herauszögerte, wie sich dann herausstellte. Da am gleichen Abend Phantom Noise Records Label Night sein sollte, sorgte eben dieses Label für musikalische Untermalung vorher und hinterher, was sich vorher als Strapaze herausstellenden sollte. Continue Reading »
Rezensionen & Tonträger Marius on 12.10.2005
Phillip Boa & The Voodooclub – Boa Best Singles
Das letzte Album Phillip Boas liegt gar nicht lange zurück. Daher verwundert es manch einen, dass es nun kurz danach bereits eine Best Of von Phillip Boa und seinem Voodooclub gibt. Der alteingesessene Fan wundert sich weiter: Die erste Best Of ist dies ja auch bei weitem nicht. Der Teufel liegt hier im Detail: Decadence & Isolation kam auf Motor Music raus, die Best Of erscheint nun bei Universal (Polydor) – so was bringen Verträge und Labelwechsel wohl mit sich. Informationen aus dem Hause Universal zufolge soll dies der Auftakt zum Re-Release verschiedener alter Boa-Alben sein, die inzwischen nur noch schwerlich im gängigen Tonträgerhandel erhältlich sind. Harren wir der Dinge, die da kommen und schauen einmal die Boa Best Singles genauer an… Continue Reading »
Rezensionen & Tonträger Marius on 10.10.2005
HIM – Dark Light
Mit Dark Light liegt nun mehr das fünfte Album der Band vor. Stilistisch gesehen ist das Album eine logische Entwicklung und steht dem Vorgänger in nichts nach. Nach wie vor bieten HIM düster angehauchte Rockmusik, die angenehm konsumierbar ist, aber dennoch nicht so recht nach Einheitsbrei klingen will (auch wenn der Versuch aufgrund der Chartplatzierungen gerne mal unternommen wird). Allerdings fällt auf: Irgendetwas fehlt auf diesem Album. Es will sich nicht direkt einprägen. Es ist schwer, dieses „etwas“ in Worte zu fassen, aber dem geneigten Hörer könnte es beim Hören schnell auffallen. Continue Reading »