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Monthly ArchiveApril 2011



Rezensionen &Tonträger Tristan on 30.04.2011

Alcest – Le Secret

Da Alcest sich immer weiter wachsender Beliebtheit erfreuen, war es wohl auch mal Zeit, die Debut-EP Le Secret neu aufzulegen, um sie der Allgemeinheit wieder zugänglich zu machen. Da das aber ein bisschen zu wenig gewesen wäre, wurde die ganze Scheibe noch einmal komplett neu eingespielt und erstrahlt somit in neuem Soundgewand. Viel verändert hat sich – wie zu erwarten – nicht. Dies lässt sich direkt vergleichen, denn die Originalaufnahmen sind ebenfalls auf der CD zu finden, sodass man sich direkt von der besseren Produktion und Aufnahmequalität überzeugen kann. Davon ab ist aber alles beim alten geblieben. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 30.04.2011

LMFAO shuffeln’ zum “Party Rock Anthem”

Diese zwei Herren aus L.A. verknüpfen den Party-Spirit der frühen Blockpartys mit saftigen Old-School-Rave-Elementen, lassen ihre Rick-James-Frisuren ordentlich wippen, während die Füße die Shuffle-Mania, das neueste Tanz-Fieber vorantreiben: LMFAO haben mit „Party Rock Anthem“ feat. Lauren Bennett & GoonRock den ultimativen Dance-Track des Sommers aufgenommen. Ihre Mission: „So zu feiern, als ob es kein Morgen gäbe.“ Ihr Name steht überall im Netz, und zwar nicht nur, weil sie bereits etliche Millionen MySpace-Views und Facebook-Friends haben: LMFAO ist bekanntermaßen Netzjargon, eine Abkürzung, die für „Laughing My Fucking Ass Off“ steht. Continue Reading »

Konzertberichte Dennis on 29.04.2011

Chuckamuck – 18.04.2011, Köln “Zum scheuen Reh”

Es ist jung, es ist wild und es ist saugut. Soviel zum Konzert von Chuckamuck. „Zum scheuen Reh“, eine kleine Kneipe am Bahnhof Köln-West. Bitte ein Konzert von wem? Chuckamuck sind eine junge Band aus Berlin – und was für eine. Beeinflusst von Genrebands wie King Kahn, Mohair Sam, The Libertines und natürlich auch Chuck Berry. Ziemlich lockere Jungs, die nichts und niemanden so richtig ernst nehmen und nach dem Motto agieren „Lacht kaputt, was Euch kaputt macht.“ Eben ist ihr Debütalbum Wild for adventures erschienen und es klingt auch in jeder Zeile nach Abenteuerlust. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 29.04.2011

Laissez Faire – No Land For Escape

Laissez Faire heißt diese Band also. Wer beispielsweise mit Pädagogik in Kontakt steht, wird den Begriff des Laissez-faire schon einmal gehört haben – der Begriff bedeutet so viel wie „machen lassen“. Ein originell gewählter Bandname für diese griechische Formation, die ihren Stil selbst als Fusion aus Alternative-, Dark-, Post- und Gothic-Rock ansieht. An sich schon in den Jahren 2008 und 2009 aufgenommen musste der Release des Albums auf 2011 verschoben werden, da einige der Musiker in die Armee einberufen wurden. Höhere Gewalt also, die dazu führte, dass das Album jetzt erst erscheint. An Frische verloren hat es dabei aber glücklicherweise nicht. Continue Reading »

Neuigkeiten Marius on 29.04.2011

Mona: “Brick Shoes” zum kostenlosen Download

Es gibt Dinge, die man in 100 Jahren nicht lernen kann. Rockstar zum Beispiel. Entweder hat man Sendungsbewusstsein und Aura – oder eben nicht. Nick Brown von Mona ist ein geborener Rockstar, so viel steht fest. Der Gitarrist und Sänger sieht aus wie der junge Joe Strummer, hat ein Faible für Kneipenschlägereien, trägt in geschlossenen Räumen Sonnenbrillen mit untertassengroßen Gläsern und sagt Sätze wie diesen hier: „Gefühle wie Unsicherheit und Angst sind mir vollkommen fremd. In meinem ganzen Leben war ich noch nicht ein einziges Mal nervös, ich weiß gar nicht, wie das gehen soll.“ Wer die Band bisher noch nicht kennt, hat die Möglichkeit, durch den kostenlosen Download von Brick Shoes. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 29.04.2011

“LOVE?” – Jennifer Lopez zurück mit neuem Album

Nachdem sich Latino-Queen Jennifer Lopez mit ihrer ersten Single nach dem Wechsel zu Island Def Jam “On The Floor” feat. Pitbull höchst erfolgreich zurückgemeldet hat und europaweit die obersten Ränge der Singlecharts eroberte, legt sie jetzt ihr brandneues Album “LOVE?” nach, das hierzulande am 29. April erscheint. “Musik ist nach wie vor meine Nummer eins. Mein neues Album war zwei Jahre in der Mache – ich kann es kaum erwarten, es der Welt zu zeigen”, so J.Lo über ihr neues Album. Nicht nur die Zusammenarbeit mit RedOne (Lady GaGa) und Pitbull war erfolgreich: mit „I’m Into You“ feat. Lil Wayne steht bereits die zweite, viel versprechende Single in den Startlöchern. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 28.04.2011

Dredg – Chuckles and Mr. Squeezy

Mit der Frage, was ehrlich ist, wenn es um Musik geht, kann man Seiten füllen. Man kann endlose Diskussionen über Kommerz und sonst was führen. Man kann es auch sein lassen. Oder man macht es wie dredg und sagt zum neuen Album gleich: „Die Songs haben kein Konzept, keinen roten Faden, der sie verbindet.“ Und dass man gerne erfolgreich ist, wird auch gleich zugegeben: „Die 11 Songs des Albums sind ca. 40 Minuten lang – eine bewusst gewählte Länge, denn Gavin hat die Spielzeiten von erfolgreichen Alben ausgiebig erforscht“, weiß die Info zum Album. Inhaltlich wird in den 40 Minuten dann aber doch das gemacht, was der Band gefällt – ihre eigene Version von Alternative Rock. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 28.04.2011

Chase and Status: Das neue Album “No More Idols”

Chase & Status sind längst kein unbeschriebenes Blatt mehr: Als Produzenten-Dreamteam, Songschreiber-Crew, DJs und Live-Act mit massivem Bassdruck und Party-Garantie haben Saul „Chase“ Milton und Will „Status“ Kennard sich in den letzten paar Jahren mit ihrem zwischen Drum & Bass, Dubstep und Electronica angesiedelten Sound einen festen Platz in der UK-Szene und darüber hinaus gesichert. Nachdem die zwei bereits mit ihrem Debütalbum „More Than Alot“ (2008) für Furore gesorgt hatten, stahlen sie zuletzt sogar in Glastonbury oder auch beim Bestival den anderen Acts die Show und spielten letztes Jahr ein ausverkauftes Konzert nach dem anderen. Zwischendurch erledigten sie auch noch Remix-Aufträge für Jay-Z, The Prodigy oder auch Gitarrenrocker wie White Lies. Continue Reading »

Audiovisuell &Rezensionen Dennis on 27.04.2011

Concert For George auf Blu-ray

Als am 29.11.2001 nach langer, schwerer Krankheit, wie es immer heißt, der Beatles-Gitarrist George Harrison starb, war die Welt geschockt. Natürlich konnte man sich von Harrison, dem stillen Beatle, verabschieden, was man 21 Jahre zuvor beim feigen Attentat auf John Lennon nicht konnte, aber trotz allem waren die Menschen sehr traurig. So traurig, dass erst exakt ein Jahr später das Concert for George geplant und auch durchgeführt wurde. Was für ein eindrucksvolles Staraufkommen, das hätte sich George zu Lebzeiten nicht besser wünschen können, welche hochkarätigen Stars ihm hier die Ehre erweisen wollten. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 27.04.2011

Rumer: Neue Single “Am I Forgiven” und Tourdaten

Ihre Stimme ist intensiv wie ein Sonnenstrahl im Frühling, ihre Songs so angenehm melancholisch wie entspannter Sommerabend. Mit ihrem Debüt-Album Seasons Of My Soul hat Rumer sich auf Anhieb in die Herzen der Fans gespielt und treibt dort die schönsten Blüten. In England, wo Seasons Of My Soul bereits vor einigen Monaten erschien, erreichte das Album schon nach wenigen Wochen Platinstatus, und ihre Single Slow erreichte Platz 4 der UK-Single-Charts. Bei uns spielte sich Seasons Of My Soul auf Platz 13 der Albumcharts, nachdem die Britin mit den pakistanischen Wurzeln einen ungemein charmanten Auftritt in der Harald Schmidt Show hatte. Continue Reading »

Rezensionen Dennis on 26.04.2011

Bob Dylan – No direction home (Robert Shelton)

Wenn am 24.Mai 2011 Bob Dylan seinen 70. Geburtstag feiern wird, hat der geneigte Fan schon wieder alles über ihn lesen, hören oder sehen können, was es über Dylan angeblich zu wissen gibt… Vieles, was lieblos zusammengestellt ist, ist aber leider auch mit dabei. Aber es geht auch anders, wie das jetzt in einer überarbeiteten Fassung neu erschienene Buch No direction home von Robert Shelton beweist. Shelton, der 1961 nach New York kam, Dylan kennenlernte und sich sogar Freund nennen durfte, war ein enger Vertrauter und auch einer der Entdecker Dylans. Nun, sechs Jahre nach Sheltons Tod, hat der Verlag den baldigen Geburtstag von Dylan zum Anlass genommen, um das Werk Sheltons neu herauszubringen, ergänzt mit einigen unveröffentlichten Passagen des Original-Manuskripts, neuen Fotos und einer aktualisierten Diskografie. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Dennis on 26.04.2011

Morrissey – The Very Best of

Morrissey ist ein Künstler, der polarisiert. Sei es durch seine provokanten Äußerungen oder seine kontroversen Texte: Der Mann ist alles andere als pflegeleicht. Der Ex-Sänger der stilbildenden Band The Smiths hatte immer eine eigene Sicht der Dinge und wurde bis zum heutigen Tage nicht müde, sie der Öffentlichkeit mitzuteilen. Nie nahm der 1959 in Manchester geborene „Mozzer“, wie ihn seine treuen Fans ehrfurchtsvoll nennen, ein Blatt vor den Mund, auch wenn er im Umgang mit dem New Musical Express oder anderen Musikmagazinen der Insel öfter mal einen offenen Streit vom Zaun brach. Continue Reading »

Audiovisuell &Rezensionen &Tonträger Dennis on 26.04.2011

Dave Matthews Band – Live in Lucca & Live in Brixton

In Deutschland ist die Dave Matthews Band den Meisten unbekannt. Und das, obwohl sie auch schon hier auf ausführlichen Tourneen war und auch schon die ganz großen Festivals bespielen durfte. Das ist ein bisschen schade, denn dass Dave Matthews ein hervorragender Musiker ist, das beweist er immer wieder. Es ist natürlich schwer, sich aus der Rolle des ewigen Geheimtipps herauszuspielen, aber dass er was kann, beweist er eindrucksvoll auf der nun vorliegenden 3er-CD Live in Lucca/Italy und auf der DVD Live in Brixton. Klare Sounds, wie man sie von der Dave Matthews Band kennt, die sich in den Staaten einen Ruf als herausragender Liveact gemacht hat und nun ihr mittlerweile elftes Live-Album herausbringt. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Tristan on 25.04.2011

Lake of Tears – Illwill

Wer Lake of Tears kennt, wird wissen, dass die noch nie so richtig positive Musik gemacht haben. Eine Aussage, die beim hören von Illwill schon fast ironisch klingt. Denn nachdem Moons and Mushrooms auch eher melancholisch war, ist Illwill so richtig negativ geworden: Die Psychedelic-Einflüsse sind auf ein Minimum zurückgefahren worden, dafür durchziehen die meisten Lieder schleppende Doomriffs. Der perfekte Soundtrack, um sich einen Strick zu nehmen und sich am nächsten Baum aufhängen – genauso, wie es auf dem CD-Cover schon jemand getan hat. Zumindest, wenn einem die Welt dann mal so elendig vorkommt, wie sie auf Illwill dargestellt wird. Continue Reading »

Neuigkeiten PR on 25.04.2011

Sondaschule auf “kennste den?”-Tour

Nach erfolgreichen Festivals Jahr 2010 werden die Mülheimer Jungs von Sondaschule im Mai die „kennste den?“-Tour spielen um die nächste offizielle Singleauskopplung zu begleiten! Wieder näher am Publikum werden sie mit ihrer Vorband „Keule“ den Fans die letzten Schweißtropfen aus den Poren saugen! Selbstverständlich lassen sich die Sondaschüler auch gerne zwischendurch auf auserwählten Festivals blicken! Hier eine Übersicht der Live-Daten 2011. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger David on 24.04.2011

Iggy Pop – New Values/Soldier/Party (Box)

Dass Iggy Pop mitsamt seiner früheren Band, den Stooges, in den späten 60er Jahren als Ausgangspunkt für das gelten darf, was später unter „Punk Rock“ reüssierte, gehört zum festen Fachwissen eines jeden wahren Rockfan. Dass es hingegen David Bowie war, der die Solo-Karriere von Iggy Pop erst möglich machte, indem er ihn nach dem Ende der Stooges wieder aus der Versenkung holte und ihn dazu animierte, weiterhin Musik zu machen und im gleichen Abwasch mit The Idiot und Lust For Life auch die ersten beiden Solo-Platten mit ihm produzierte, wird seltener erwähnt. Zwei Werke, die bis heute in keiner Aufzählung der essentiellsten Platten der vergangenen 50 Jahre fehlen. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger David on 24.04.2011

Muddy Waters – Hard Again/I’m Ready/King Bee (Box)

Dass die größte Lebensleistung des Blues-Gitarristen Muddy Waters darin bestanden hat, nicht nur den Bandnamen, sondern gleich den ganzen Sound der Rolling Stones überhaupt erst möglich zu machen, kann getrost als negative Übertreibung jener Menschen verstanden werden, die die Band um Mick Jagger noch immer für einen essentiellen Rockfaktor halten. Denn im Gegensatz zu den exzessiven Briten hat der Mann aus dem Mississsippi-Delta, den es erst später nach Chicago zog, sein eigenes Genre nicht nur nachhaltig geprägt und weiterentwickelt, sondern auch bis zum Ende seines Lebens als unumschränkter König von oben betrachtet. Continue Reading »

Rezensionen &Tonträger Marius on 24.04.2011

Clare Maguire – Light After Dark

Wer vor kurzem Hurts live sehen konnte, durfte auch mit dieser jungen Dame erste Kontakte knüpfen. Vorausgesetzt, man war pünktlich zum Vorprogramm da, das Clare Maguire übernommen hat. Wer nicht da war, liegt nicht verkehrt, wenn er sich dennoch einmal mit der Frau auseinandersetzt, die dort die Abende eröffnete, denn der häufig negativ behaftete Vorband-Begriff wird ihr eigentlich gar nicht so gerecht. Mit ihrer Stimme als dem wichtigsten Instrument und zentralem Element bewaffnet, zaubert sie uns gelungenen Elektropop, der auch auf Albumlänge überzeugen kann. Das beweist sie auf zwölf Songs plus Intro. Continue Reading »

Konzertberichte Marius on 22.04.2011

The Human League – 20.04.2011, Hamburg

Im Grunde kann man tourende Bands, die schon länger aktiv sind, in zwei Gruppen unterteilen: Da gibt es auf der einen Seite die Bands, die trotz vieler Hits und langer Historie mit aller Gewalt die Aufmerksamkeit auf ein neues Album lenken wollen – auf der anderen Seite stehen dann die Bands, die um die im Laufe der langen Historie gewonnenen Fans wissen und versuchen, ihnen das zu liefern, was sie erwarten. Dass man die Human League eindeutig zu letzterer Kategorie zählen kann, bewiesen sie am 20.04.2011 in der Großen Freiheit 36 deutlich. Continue Reading »

Konzertberichte Dennis on 22.04.2011

Fischer-Z – 17.04.2011, Köln Gloria

Eins muss man John Watts lassen: Er ist ein Mann, der eine klare Vorstellung hat, von dem, was sein Publikum von ihm erwartet – nämlich ihn, Mr. John „Fisher Z“ Watts. Und das bekommt das Publikum im vollen Gloria zu Köln auch. Erst John Watts und seine Zedheads , die sich durch seine letzte hervorragende CD Morethanmusic spielen. Eigentlich würde er Vorbands für überflüssig halten, gestand ein sehr lockerer Watts im Interview mit Alternativmusik.de vor dem Auftritt. Die Leute wollten ihn sehen – und das könnten sie auch und das über zweieinhalb Stunden lang. Denn nach einer kurzen Pause kam John Watts auf die Bühne zurück um an die großen Erfolge seiner Kultband Fischer-Z zu erinnern. Continue Reading »

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