Rezensionen & Tonträger Lutz, 13.05.2012
Nach 5-Jährigem Bestehen melden sich Frames nun mit ihrem zweiten Werk In Via zurück. Die Hannoveraner bestehen aus Jonas Meyer an der Gitarre und dem Keyboard, Manuel Schönfeld am Keyboard und dem Piano, Hajo Cirksena am Bass und Kiryll Kulakowski, zuständig für das Schlagzeug und die Perkussion. Ihr Stil ist schwer zu beschreiben, denn sie suchen sich Nischen und Zwischenbereiche, in die sie ihre Werke eingliedern, ohne wirklich in ein Genre dazuzugehören. Ihre Musik ist durchzogen von romantischen Melodien und treibenden Drums. So entsteht ein Album, das wirklich schöne Melodien für Hintergrundmusik oder auch Entspannung liefert. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 13.05.2012
Old Willy reitet wieder und er ist nicht allein. Der ewige Outlaw hat ein neues Album mit dem Namen Heroes an den Start gebracht. Und wie bei jeder Willie Nelson Platte der letzten Jahre, geben sich auf Heroes wieder die Stars die Klinke in die Hand. Und was für welche! Man kann ja manche auf einem Wilie Nelson-Album erwarten, wie so herausragende Country-IterpretInnen wie Merle Haggard, Kris Kristofferson, Sheryl Crow… Die Überraschung ist aber die Zusammenarbeit mit Snoop Dogg. Ok, es mag sein, dass sich die beiden Zug um Zug nähergekommen sind, aber ein Cowboy und ein HipHopper, das verwirrt einen im ersten Augenblick, bis man den Titel Roll me up dann hört und es gar nicht auffällt und noch viel weniger stört. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Lutz, 13.05.2012
Habt Ihr mal wieder Lust auf 08/15 Punkrock? Dann seid Ihr bei diesem Album absolut richtig. The Junktones aus Heidelberg scheinen genau dies mit ihrem Album American Paranoia gewollt zu haben, denn durch Zufall kann so etwas einfach nicht passieren. Wer sich an alte Zeiten von Green Day, schlechte Ramones oder Anti-Flag erinnern möchte trifft hier auf eine Band, die sich dies scheinbar zum Ziel gesetzt hat. Die Band besteht aus Tony Baloney, Gitarre und Lead-Sänger, Bootsy, Bass und Gesang, Sean E. Cash, Lead-Gitarre und Gesang und „Tater“ Todd, am Schlagzeug. Seit 2006 haben die Jungs nun schon über 200 Auftritte gegeben und scheinbar etwas Erfahrung gesammelt um Ihre Fans zu begeistern. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger David, 10.05.2012
Musikfreunde, die eher wenig Kontakt mit dem Genre der Liedermacher haben, wundern sich bisweilen über die schiere Menge an Live-Veröffentlichungen, die den Fans und Freunden in diesem Teil der Klangwelt geradewegs um die Ohren gehauen werden. Und schauen wir uns einfach einmal die (vermeintlich) großen Namen an, so können wir gut und gerne und auch sehr tatsächlich von einer kleineren Reizüberflutung sprechen. Reinhard Mey jubelt dieser Tage mit Gib mir Musik! bereits seine fünfzehnte Live-Platte unters Volk, sein Freund und Kollege Klaus Hoffmann macht es sich seit vielen Jahren zur Gewohnheit, neben dem obligatorischen Studio-Album ebenfalls ein Live-Album aus immer wechselnden Orten nachzuschieben und das Ganze dann sogar – on top sozusagen – noch ganz gerne mit einer Live-DVD, aufgenommen wieder woanders, zu garnieren. weiterlesen… »
Alte Schätze & Rezensionen & Tonträger David, 10.05.2012
Nun, ob die zu Recht kultig verehrte Deutsch-Amerikanische Freundschaft – kurz DAF – der Anfang von dem waren, was heutzutage unter dem Label „Noise“ verortet wird oder ob nicht doch die Kalifornier von Chrome mit ihren Alien Soundtracks einen Wimpernschlag eher waren: Egal, weil eh nur das Geschwafel eines Musikschreiberlings, der gleich zu Beginn zeigen will, dass er sich auskennt und nicht vorhat, plump und blind den üblichen Label-Vorgaben hinterher zu hecheln, die auch zur Reissue des DAF-Debüts Ein Produkt der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft (1979) natürlich wieder via Beipackzettel nett formuliert vorgegeben werden. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Lutz, 10.05.2012
Heute beschäftigen wir uns mit Dark Electro Pop, nämlich mit der Gruppe Schwarzbund und Ihrem Album Von der Suche nach Wärme und Licht. Schwarzbund besteht aus nur zwei Personen, Dirk Wuttig und René Müller, aus Wernigerode. Die beiden bewegen sich weg von der Entwicklung innerhalb der schwarzen Szene, denn dort dominiert zurzeit harter Aggrotech und das Cyber-Gothictum. Sie bewegen sich in eine andere Richtung, zurück zu den Anfängen der „dunklen“ Musik, eine Entwicklung zu mehr Melodie, die die Musik wuchtiger und mächtiger erscheinen lässt, tiefsinnigen Texten, die die Anfänge widerspiegeln, die es früher gegeben hat. Eine Szene, die über die Gesellschaft nachdenkt, diese kritisiert und verändern möchte, auf der Suche nach etwas neuem. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Martin, 10.05.2012
Das Berliner Duo Me And My Drummer schickte seinem Debütalbum The Hawk, The Beak, The Prey die fantastische Single You’re A Runner voraus. Damit schraubten Sängerin und Keyboarderin Charlotte Brandi und ihr Schlagzeuger Matze Prölloch die Erwartungen an das Album extrem hoch. Den extrem eingängigen Song konnte man nach dem ersten Hören mitsingen. “If you can break things there, you can break them anywhere.” Wer diese Eingängigkeit auch vom Rest des Albums erwartet, wird zunächst irritiert sein. Bis auf ein paar Ausnahmen steckt The Hawk, The Beak, The Prey voller Songs, denen man Zeit geben muss. Eine Investition, die sich lohnt. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Lutz, 10.05.2012
The Mescaline Babies wurden 2009 von Sydney Mars als Sänger und Kalle an der Gitarre gegründet. Unter Einflüssen von Christian Death und Bauhaus entstand so das Album Crush, eine Mixtur aus Deahtrock, Alternative und Gothic. Das Album zeichnet sich vor allem durch einen starken Gesang, kräftige Gitarren-Riffs und pulsierende Basslines aus. Doch auch das Schlagzeug muss sich nicht verstecken, denn es unterlegt die Liedern mit gut passenden Beats. Die Lieder handeln von sozialen Problemen, wie es oft der Fall ist im Deathrock-Bereich, von Liebe, was nichts Besonderes innerhalb jedes Musikbereiches ist, von Surrealismus und Apokalypse, was zu erwarten ist. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 09.05.2012
„The fucking D is back.“ Endlich gibt’s wieder neuen Stoff für die Fans der beiden, im wahrsten Sinne des Wortes, dicken Freunde Jack Black und Kyle Gas, die sich als Tenacious D einen Namen gemacht haben. Rize of the Fenix heißt das Album des Duos und es hat wieder den gewohnten Sound der beiden Akustikgitarren, die frechen Texte und hinreißenden Witz der beiden Protagonisten, der schon Kult ist. Klar ist, dass das musikalisch berechenbar ist und die Texte enthalten wieder jede Menge der bösen „Fourletter Words“, aber das macht die Nummern von „The D“ doch auch irgendwie aus. Wer erwartet schon tiefgehende und anspruchsvolle Texte von einem Hallodri wie Jack Black? Das wäre ja so, als würde Mario Barth die Nachrichten vorlesen, auch wenn da wohl Welten zwischen liegen. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 09.05.2012
Eine neue deutsche Band aus Hannover sind A Kew’s Tag. Das Überraschende ist dabei, dass sie im Gegensatz zu anderen Bands, die jahrelang brauchen, um mit ihrem Debüt um die Ecke zu kommen, sich erst im Juni 2011 gegründet und binnen weniger Monate ein ordentliches Debüt auf die Beine gestellt haben. Der Sound wird geprägt von Akustik-Gitarren und die passen wunderbar zu der melancholischen Stimme von Sänger Julian Helms, der genau wie seine Mitstreiter Johannes Weik an der Gitarre, Niklas Beck am Bass und Dominik Schad am Schlagzeug Musikstudenten sind, was man Double-check, when you leave in jeder Sekunde deutlich spürbar anmerkt. Ohne Schnörkel kommen die elf Songs daher. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 09.05.2012
Wie eine trockene Wüstenlandschaft erscheint die Musik von Spain vor dem geistigen Auge, wenn man sich den ersten Track Only One anhört. Irgendwo zwischen Giant Sand und Lampchop bewegen sich Spain auf ihrem gewohnten Terrain. Sehr entspannt fließt die Musik aus den Boxen und man fühlt sich ins tiefste Texas versetzt. Obwohl die Band doch im eher schnelllebigen Los Angeles zu Hause ist, schaffen es Josh Haden, Randy Kirk, Matt Marshall und Daniel Brummel, intimste Gefühlsregungen beim Zuhörer zu erwecken. Spain sind immer noch die Könige des „Slowcore“ und Meister der Melancholie und Intensität, wie man sie heutzutage nur noch viel zu selten zu hören bekommt. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Marius, 08.05.2012
Auf der einen Seite gibt es die „was? die gibt’s noch?“-Stimmen, auf der anderen Seite aber, und das nicht gerade zu knapp, gibt es eben diejenigen, die über die Jahre geblieben sind, die 4LYN treugeblieben sind. Dass das nicht gerade wenige sind, zeigte sich auf ihrer Tour im letzten September, auf der erstmals neue Stücke präsentiert wurden. Volle Hallen allerorten, gute Stimmung inklusive und die klare Message: Wir sind wieder da! Untermauert mit gelungenen Shows, die ordentlich Druck und Rock’n’Roll boten. Und nun das erste Studio-Album nach über vier Jahren, verbunden mit der Frage: Kann das gut gehen, nach all den Jahren? weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Martin, 08.05.2012
„Delfinarium ist auch nicht erwachsener als Nachtigall oder Katzengold, wir werden nur einfach besser über die Jahre und das hört man natürlich auch“, sagte Frittenbude Sänger Streuner im Alternativmusik.de-Interview. Das Elektropunk-Trio gibt sich mit Recht selbstbewusst. Das Debüt Nachtigall, das zweite Album Katzengold und nicht zuletzt die vielen schweißtreibenden Liveshows ließen Frittenbude zu den Lieblingen vieler Audiolith-Jünger werden. Delfinarium ist das dritte Frittenbude-Album auf dem Hamburger Label. Die Vorab-Single Wings klingt anders als das, was man von der Band bisher kannte. Der Rest des Albums relativiert das weitestgehend wieder. Frittenbude haben sich aber weiterentwickelt, sie sind eben besser geworden. weiterlesen… »
Audiovisuell & Rezensionen Dennis, 08.05.2012
Jan Phillip Eißfeldt aka Jan Delay ist ein Phänomen: Erst rappte er als Absoluter Beginner alles in Grund und Boden, um nach der vorrübergehenden Auflösung der Band direkt eine 180-Grad-Drehung hinzulegen und nach seinem ersten HipHop-Album Searching for the Jan Soul Rebels mit der Funkband Disko No 1 mit einer unwiderstehlichen Mischung aus Funk, Soul, Reggae und Rap wieder voll durchzustarten. Nach den Erfolgsalben Mercedes Dance und Wir Kinder vom Bahnhof Soul, beide auch in Live-Fassungen veröffentlicht, erscheint jetzt die erste Live-DVD von Jan Delay und Disko No 1. Wer je das Vergnügen hatte, bei einem Live-Auftritt dabei zu sein, der weiß, was einen erwartet. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Marius, 08.05.2012
Dieses Jazzanova-Album hat etwas Besonderes: Es ist im Grunde ein im Studio aufgenommenes Live-Album. Und das meint nun gar nicht so die inzwischen nicht unübliche Praxis, die Stücke im Studio live aufzunehmen, soll heißen, dass die ganze Band im selben Moment spielt, sondern vielmehr die Tatsache, dass es sich bei der Jazzanova-Besetzung, die hier gespielt hat, um die Besetzung handelt, die in den letzten drei Jahren auch live gespielt hat und einen ganz eigenen Flair mit sich brachte. Wichtige Konstante dabei ist zum Beispiel Paul Randolph. Nun hat sich die Band in dieser Besetzung ins legendäre DDR-Rundfunk-Orchester-Studio in Ost-Berlin eingeschlossen und dort ein Studio-Live-Album eingespielt, sozusagen. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 08.05.2012
Wer einen Freund wie Rob Zombie vorzuweisen hat, dem kann im Heavy Metal-Sektor nicht allzu viel passieren. Wer das neue Album von John 5 zur Hand nimmt, dem wird auf dem ersten Blick auffallen, dass das verstörende Bild von John 5 auf dem Cover von niemand geringerem als Rob stammen kann. Aber don’t judge a record by it’s cover – auch musikalisch findet der geneigte Headbanger hier viele Nummern, um die Haare zu schütteln. Dass dies rein instrumental geschieht, ist dem Gitarristen John 5 zu verdanken, der hier alle Register seiner Kunst ziehen kann. Der Metal-Gitarrist, der auch schon auf den Alben solch herausragender „Shouter“ wie dem Sänger von Judas Priest, Rob Halford oder Marilyn Manson durch prägende Gitarrenkünste begeistern konnte, liefert hier einen guten Job ab. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Tristan, 08.05.2012
Wenn eine Band schon als Support für Alcest gespielt hat, kann das eigentlich nichts Schlechtes bedeuten. Bei Solbrud tut es das auch nicht: Wenngleich man musikalisch zwar auch dem Black Metal angehört, schlägt man eine andere Richtung ein. Solbrud vermengen auf ihrem Debüt-Album Doom Metal und Black Metal epischer Machart: Gerade mal vier Stücke ist das Album lang und alle Stücke sind zwischen siebeneinhalb Minuten und einer Viertelstunde lang. Viel Zeit also, um sich auszutoben und zwischen verträumten Passagen zu brachialen Gefühlsausbrüchen hin- und herzuwechseln. Genretypisch kommen einem beim Hören Schneestürme, Melancholie und Dunkelheit in den Sinn. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 06.05.2012
The Floor Is Made Of Lava ist der zugegeben recht originelle Name einer dänischen Band, die in ihrem Heimatland schon mit ihrem ersten Album All Juice no Fruit für einen ersten Achtungserfolg sorgen konnte. Das aktuelle Howl At The Moon kam in Dänemark bereits auf Platz 7. Die Band hat sich schon auf dem legendären Roskilde Festival sowie als Support von Oasis und AC/DC ihren Ruf als Local Heroes eifrig erspielt. Nun erscheint Howl At The Moon auch hierzulande und es bietet ordentlichen Rock, der stets nach vorne drängt. Dass dies eine musikalisch und technisch hochwertige Produktion ist, das hört man den elf Songs auch an. Aber irgendwie schaffen es The Floor Is Made Of Lava nur selten, einen eigenen Sound zu kreieren. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Tristan, 06.05.2012
Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es eh nicht mehr lange: Ob nun der Maya-Kalender die Welt untergehen lässt, ein Komet auf die Erde zu rasen wird oder der Klimawandel der Menschheit das Leben unerträglich machen wird. Es könnte auch eine weitere Katastrophe mit einem Reaktor geschehen oder ein Öl-Leck im Meer. In den letzten Jahren gab es genug, um Endzeitstimmung zu erzeugen. Irgendwie muss es danach aber weitergehen – und da sich all das leichter mit Musik ertragen lässt, liefern Naam mit ihrer aktuellen EP auch gleich den richtigen Soundtrack für postapokalyptische Visionen. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 06.05.2012
Es ist irgendwie ziemlich komisch, alle 12 bis 15 Jahre bekommt man einen Hit von Garland Jeffreys serviert und danach herrscht dann jahrelang wieder Funkstille. Im Jahr 1980 erschien mit Matador seine erfolgreichste Single hierzulande, die sich bis auf Platz 2 der deutschen Charts schieben konnte und erst 12 Jahre später, erschien mit Hail Hail Rock’n'Roll sein nächster Hit aus dem legendären Album Don’t call me Buchwheat. Dazwischen und danach herrschte jahrelang Funkstille um den Musiker aus Brooklyn/New York. Das soll sich jetzt mit dem Erscheinen des neuen Garland Jeffreys-Album The King of in Between hoffentlich schnell wieder ändern. Und die Hoffnung daran ist groß. weiterlesen… »
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