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	<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:45:46 +0000</pubDate>
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		<title>John Denver - Country Roads, Live In England 1986</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		
		<category>Rezensionen</category>

		<category>Audiovisuell</category>

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		<description><![CDATA[ Knapp 13 Jahre ist es inzwischen her, dass John Denver bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. 13 Jahre, in denen die Welt (zumindest jenseits Nordamerikas) zunehmend zu vergessen haben scheint, was den Mann aus New Mexico dereinst zu einem der wirklich originären Singer/Songwriter gemacht hat. Einem Musiker sogar, dessen Name heute fast schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-johndenver.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Knapp 13 Jahre ist es inzwischen her, dass John Denver bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. 13 Jahre, in denen die Welt (zumindest jenseits Nordamerikas) zunehmend zu vergessen haben scheint, was den Mann aus New Mexico dereinst zu einem der wirklich originären Singer/Songwriter gemacht hat. Einem Musiker sogar, dessen Name heute fast schon stellvertretend für sein Genre steht wie der eines Bob Dylan, Ralph McTell, Neil Young oder auch Don McLean. Einer der tieferen Gründe für dieses „Vergessen“, dem das große Schaffen des John Denver sich in unseren Sphären inzwischen hingeben muss, ist dabei in nichts anderem als seinem Überhit <em>Take Me Home, Country Roads</em> zu suchen, der sich – vergleichbar etwa mit <em>Über den Wolken</em> von Reinhard Mey – jüngeren und nachwachsenden Generationen bedauerlicher Weise längst nur noch als platte Partyhymne erschließt.<a id="more-1628"></a><br />
Mehr als passend also, dass dieser Tage mit <em>Country Roads</em> eine DVD erscheint, die alten und vielleicht vor allem neuen Fans die Möglichkeit gibt, die Faszination dieses leider auch für seine bescheidene Höflichkeit verunglimpften Amerikaners noch einmal nach zu erleben. Denn gerade anhand dieses - im Auftrag der BBC 1986 in Birmingham aufgenommenen - Live-Auftritts lässt sich unschwer nachempfinden, dass es bis zum heutigen Tag kaum einem anderen Künstler gelungen ist Gefühle von Heimweh und Sehnsucht in derartig luftig-lockere Melodien zu verpacken, wie eben John Denver.<br />
Ganz in der Art großer Liedermacher und Singer/Songwriter führt uns John Denver hier durch sein Bühnenprogramm aus weit über zwanzig Songs, zeigt sich dabei als der eloquent-sympathische „Mann von nebenan“, als der er uns tatsächlich auch in Erinnerung geblieben ist, witzelt angenehm daher, zeigt sich gutgelaunt und erklärt uns gänzlich unaufgeregt auch seine Songs näher. Dass John Denver bei allem Schwiegermutter-Charme, der ihm bis heute ein wenig anhaftet, dabei nur höchst selten kitschig oder gar anbiedernd agiert (wie etwa bei dem schon immer sehr gestelzten <em>Flying For Me</em>) schält sich mit zunehmender Konzertdauer dabei als die wahre Kunst des Sängers heraus, der mit gut 40 Millionen verkauften Tonträgern als einer der erfolgreichsten Musikers des 20.Jahrhunderts gilt. Songs wie <em>Farewell Andromeda</em>, <em>Grandma’s Feather Bed</em> oder <em>Back Home Again</em> manifestieren gleich zu Beginn seines Auftritts das für Denver so typische Gefühl unnarzistischer Heimatliebe, dem sich zumindest ein jeder Freund von Folk- und Countryklängen kaum wird entziehen können. Selbst das in Deutschland geradezu elendig wieder und wieder verwurstete <em>Take Me Home, Country Roads</em> gerät angesichts dieses Grundtenors eine Tiefe und Wärme, die man sich losgelöst von diesen Live-Aufnahmen zumindest in Deutschland in dieser Form kaum noch hat vorstellen können. Spätestens mit dem (zur Zeit des Auftritts noch brandneuen und in Europa eher unbekannten) Song <em>Dreamland Express</em> führt Denver schließlich auch Nicht-Fans galant in die reizvollen Weiten seines Songkosmos ein. Witen, die wesentlich mehr zu bieten haben als jene kleine handvoll hier bekannter Hits. Und so bleibt als kleiner Wermutstropfen allenfalls zu erwähnen, dass neben <em>Rocky Mountain High</em>, <em>Annie’s Song</em>, <em>Calypso</em>, <em>Sunshine On My Shoulders</em> und <em>Boy From The Country</em><em> mit </em><em>Leaving On A Jet Plane</em> ausgerechnet einer der für uns bekanntesten und schönsten John Denver-Songs nicht zu finden ist.<br />
Unterm Strich ein Live-Konzert, das nicht nur zeigt, dass die 80er Jahre mitnichten ein tiefes Jammertal für die Folk- und Countryszene gewesen sind und das so erdig, ehrlich und unaufgeregt daher kommt, dass man sich fragt, warum die Zeit solch „netter“ Liedermacher überhaupt jemals hat enden müssen.</p>
<p>YouTube: <a href="http://www.youtube.com/eaglerock" target="_blank">www.youtube.com/eaglerock</a></p>
<p><img src='/images/johndenver.jpg' /></p>
<p>Text: David Wonschewski
</p>
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		<title>Cheryl Cole - 3 Words</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
		
		<category>Rezensionen</category>

		<category>Tonträger</category>

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		<description><![CDATA[ Da schlägt man der werten Mitschreiberschaft nichts ahnend ein Thema vor, denkt sich eigentlich herzlich wenig dabei und dann das: Es dauert gar nicht lange und man wird erst einmal von zwei Seiten dafür ausgelacht. Schnell bemerkt: Da ist offenbar mal wieder ein Hype an mir vorbeigegangen. Cheryl Cole. Wenn man sich dann mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-cherylcole.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Da schlägt man der werten Mitschreiberschaft nichts ahnend ein Thema vor, denkt sich eigentlich herzlich wenig dabei und dann das: Es dauert gar nicht lange und man wird erst einmal von zwei Seiten dafür ausgelacht. Schnell bemerkt: Da ist offenbar mal wieder ein Hype an mir vorbeigegangen. Cheryl Cole. Wenn man sich dann mal flott beliest, wird es schnell klar: Stimmt, irgendwie mal wieder was nicht bemerkt. Nämlich eine bekannte Showbiz-Persönlichkeit aus UK. Sängerin, Mode-Ikone, TV-Idol, Ehefrau von Chelsea-Fußballer Ashley Cole. Ein Mitglied der Gewinnerband aus der britischen Variante von Popstars. Zehn Top Ten-Hits am Stück in UK. Und all das einfach mal nicht bemerkt? Komisch.<a id="more-1627"></a></p>
<p>Diese ungewollte Ignoranz ist aber auch eine gute Chance. Eine gute Chance, um wirklich unvoreingenommen an das Album <em>3 Words</em> zu gehen. Denn: Was einem nicht vorher hype-mäßig überall um die Ohren gewirbelt wurde, ist in den Ohren noch frisch und unverbraucht. Also mal angefangen bei der Single <em>Fight For This Love</em>: Eröffnet mit elektronischen Beats, die nicht wehtun und Charts-Potenzial haben, zu denen sich bald die säuselnde Frauenstimme von Cheryl Cole hinzugesellt. Das tut tatsächlich nicht weh – auch nicht dem Ohr, das sonst eigentlich ganz andere Klänge gewohnt ist. Natürlich: Das hier ist Ware für die breite Masse, aber sie lässt sich wirklich gut anhören. Und: Wir sind hier bei einer Vorab-Single, die soll ja schließlich auch die Hörer erschließen.</p>
<p>Weiter in die Materie eingearbeitet&#8230; Eröffnet wird mit dem Titel <em>3 Words</em>, bei dem sich auch US-Rapper will.i.am beteiligt. Und man wundert sich: Das Casting-Wunder eröffnet mit Gitarren-Klängen, die bald durch Synthesizer-Dramatik ergänzt werden. Okay, auch hier kommt bald der Beat dazu – aber die beiden Stimmen ergänzen sich hier gut und das Stück wirkt angenehm. Überhaupt ist die Stimme Cheryl Coles ihr großes Plus. Auch ein Song wie <em>Rain On Me</em> zeigt die angenehmere Seite des massentauglichen Marktes. Geht man dieses Werk unvoreingenommen an, ohne zu wissen, dass wir es hier mit einer Sängerin, die aus der Plastik-Industrie hervorgegangen ist, zu tun haben, kann man außer der Seichtheit und dem häufigen Chart-Beat wenig aussetzen, denn es klingt trotzdem gut.</p>
<p>Cheryl Cole hat mit <em>3 Words</em> das Potenzial dazu, das zu werden, was früher der Aldi-Einkauf war. Jeder, der dort war, war natürlich nur rein zufällig gerade mal vorbeigefahren – das aber passierte mit einer erstaunlichen Häufigkeit. Wenn man nun im Bekanntenkreis auf einmal Cheryl Cole hört, ist alles klar: Das ist irgendwie gerade rein zufällig da im CD-Player gelandet. Keine Ahnung, wie das passieren konnte&#8230;</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.cherylcole.com">www.cherylcole.com</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/cherylcolemusic" target="_blank">www.myspace.com/cherylcolemusic</a></p>
<p><img src='/images/cherylcole.jpg' /></p>
<p>Text: Marius Meyer
</p>
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		<title>We Loyal - Obstacles</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karo</dc:creator>
		
		<category>Rezensionen</category>

		<category>Tonträger</category>

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		<description><![CDATA[ Mit We Loyal steht eine Band in den Startlöchern, die an das Musikgeschäft herangeht, wie man das aus besseren Zeiten und vielleicht sogar aus eigenen Band-Erfahrungen gewöhnt ist: Drei junge Männer tun sich zusammen, schreiben Songs, treten fleißig bei Talentwettbewerben auf, nehmen alles mit, was man dabei an Preisen einsacken kann, und produzieren eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-weloyal.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Mit We Loyal steht eine Band in den Startlöchern, die an das Musikgeschäft herangeht, wie man das aus besseren Zeiten und vielleicht sogar aus eigenen Band-Erfahrungen gewöhnt ist: Drei junge Männer tun sich zusammen, schreiben Songs, treten fleißig bei Talentwettbewerben auf, nehmen alles mit, was man dabei an Preisen einsacken kann, und produzieren eine solide erste EP, die alle Erfahrungen ihrer erst knapp zweijährigen Karriere widerspiegelt. Und all das auf eigene Faust, ohne auf den schnellen Charterfolg zu schielen und andere für sich arbeiten zu lassen. Die fünf Tracks auf <em>Obstacles</em> sind ein Vorgeschmack auf das, was man in Zukunft von den fleißigen Schweizern erwarten kann.<a id="more-1626"></a></p>
<p>Von Anfang an ist klar, dass We Loyal, die ihre EP irgendwo zwischen Basel und dem musikalisch ja nicht ganz unbelasteten Liverpool aufgenommen haben, ganz auf der Höhe der Zeit musizieren. <em>Obstacles</em> ist eindeutig Electro, aber auf eine raffinierte, verspielte Weise, die auch Leute interessieren dürfte, die Electro nicht zu ihren erklärten Vorlieben zählen. Hier findet sich für jeden etwas: Melodien, Beats, angemessen düsterer Gesang und eine geschickt produzierte, dämmrige Club-Atmosphäre, die dieses Erstlingswerk weit reifer erscheinen lässt, als man von einer so jungen Band erwartet haben mag.</p>
<p>Dass die Musik Potential hat, beweist das gleich mitgereichte Remix-Album. Hier finden sich 12 Remixes diverser Künstler aus der Schweiz, Deutschland und Großbritannien, die das Spektrum von <em>Obstacles</em> noch erweitern. Trotzdem schleicht sich hier das Gefühl ein, dass der ursprüngliche We Loyal-Sound doch der bessere war, wobei das wohl ein echter Electro-Kritiker beurteilen muss. Als ziemlich Spartenfremder kann ich We Loyal dazu gratulieren, mit <em>Obstacles</em> sogar mein Electro-Interesse geweckt zu haben, und das ist eine beachtliche Leistung. Wir sind gespannt, was sich da in nächster Zeit in Basel tut.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.weloyal.com">www.weloyal.com</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/weloyal" target="_blank">www.myspace.com/weloyal</a></p>
<p><img src='/images/weloyal.jpg' /></p>
<p>Text: Karoline Fritzsch
</p>
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		<title>Tensalomi - Stay Stay</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
		
		<category>Rezensionen</category>

		<category>Tonträger</category>

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		<description><![CDATA[ In letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass die österreichischen Nachbarn anklopfen und einem ihre Töne nahe bringen wollen. Zuletzt waren es Minze, die ihr Album So viel Zukunft, keine Zeit anpriesen, nun klopften die Linzer von Tensalomi an die Mailbox, um ihre neue CD Stay Stay mit einer Rezension bedacht auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-tensalomi.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> In letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass die österreichischen Nachbarn anklopfen und einem ihre Töne nahe bringen wollen. Zuletzt waren es Minze, die ihr Album <em>So viel Zukunft, keine Zeit</em> anpriesen, nun klopften die Linzer von Tensalomi an die Mailbox, um ihre neue CD <em>Stay Stay</em> mit einer Rezension bedacht auf der Seite zu sehen. Der Eindruck, der sich erhärtet, je mehr über die deutsch-österreichische Grenze in den Briefkasten kommt, ist, dass die Indie-Szene Österreichs offenbar weitaus mehr zu bieten hat, als man zunächst denken mag. Denn auch Tensalomi zeigen mit ihrem Album, dass man eigentlich viel zu selten mal bei den Nachbarn vorbeischaut&#8230;<a id="more-1625"></a></p>
<p>Selbst bezeichnet die Band ihre Musik als Gitarren-Pop mit Folk-Einschlag und trifft es damit auch recht gut. Tensalomi spielen durchweg ruhigen Indie-Gitarren-Pop, der vor allem durch die glasklaren Klänge glänzt. Die Band benötigt dabei keinen Verzerrer, sondern setzt auf Klarheit. Die Arrangements präsentieren sich so in ruhiger Schönheit, vermitteln Gefühl und hantieren auf die eingängige Art. Trotz aller Ruhe ist damit nicht gesagt, dass es durchweg langsam auf <em>Stay Stay</em> zugehen sollte. Songs wie <em>Will Sampson</em> beweisen schnell, dass auch im flotteren Tempo gut Schönheit verbreitet werden kann. Die klassische Rockband-Besetzung aus Gitarre, Bass und Schlagzeug spielt hier in ruhiger Variante und wird im Hintergrund gelegentlich noch durch ein dezent eingesetztes Akkordeon begleitet. Die Gitarren-Akkorde wie auch die Solo-Einlagen bleiben dabei stets unverzerrt. So spielen sich Tensalomi durch die neun Songs ihrer CD. Auch die Gesangsstimme weiß dabei, die Emotionen zu unterstreichen. Beim Gesang fällt auf, dass es nicht nur die Männerstimme ist, sondern dass in einigen Stücken auch eine weibliche Gesangsstimme hinzutritt. <em>Comfort with a Smile</em> ist da so ein Fall. Das dem Stück innewohnende Sehnen wird durch den Wechsel- und teilweise „Gleichzeitig-Gesang“ sehr gut unterstrichen.</p>
<p>Tensalomi ist mit <em>Stay Stay</em> somit ein wirklich gutes Indie-Pop-Album gelungen, das entspannend und doch einnehmend wirkt. Schade ist nur, dass es lediglich neun Songs sind, die es auf das Album geschafft haben. Bei dem Potenzial wären sicherlich noch einige weitere drin gewesen. Dafür steigt hier die Spannung, wie es mit der Band weitergeht. Denn dass diese neun Songs alles gewesen wären, ist schwer vorstellbar.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.tensalomi.com">www.tensalomi.com</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/tensalomi" target="_blank">www.myspace.com/tensalomi</a></p>
<p><img src='/images/tensalomi.jpg' /></p>
<p>Text: Marius Meyer
</p>
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		<title>Cedigest - Walking in the Flesh</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tristan</dc:creator>
		
		<category>Rezensionen</category>

		<category>Tonträger</category>

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		<description><![CDATA[ Hach wie schön, so was soll es also auch noch geben: Ein Debüt-Album, das eindeutig den härteren elektronischen Klängen düsterer Machart zuzuordnen ist, aber sich nicht in irgendwelchem stupidem Harsh Industrial-Gestampfe verliert und einen tatsächlich mal wieder positiv überrascht. Ja, mitunter gibt es noch solche Scheiben, wie Cedigest mit ihrem Erstlingswerk Walking in the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-cedigest.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Hach wie schön, so was soll es also auch noch geben: Ein Debüt-Album, das eindeutig den härteren elektronischen Klängen düsterer Machart zuzuordnen ist, aber sich nicht in irgendwelchem stupidem Harsh Industrial-Gestampfe verliert und einen tatsächlich mal wieder positiv überrascht. Ja, mitunter gibt es noch solche Scheiben, wie Cedigest mit ihrem Erstlingswerk <em>Walking in the Flesh</em> beweisen. Es werden auf diesem die unterschiedlichsten Genre-Elemente zusammengefügt, teilweise auch jene, von denen man niemals geahnt hätte, dass diese überhaupt jemals zusammenpassen könnten.<a id="more-1624"></a></p>
<p>Okay, Metal mit Industrial – darunter kann man sich ja noch was vorstellen, aber Elemente klassischer Musik oder gar Trance? Nicht wirklich, aber Cedigest gelingt dies auf eindrucksvolle Weise, wobei selbst die Trance-Elemente nichts mit Viva-Trance-Musik zu tun haben. Stattdessen geht es bei dieser ebenfalls relativ hart zur Sache. Positiv ist auch der Growl-Gesang, der sich von den für die Musik sonst üblichen Shouts sehr positiv abhebt.</p>
<p>An manchen Stellen muss man dann jedoch an Bands wie Dawn of Ashes oder Psyclon Nine denken, allerdings bleibt immer der Eindruck, dass Cedigest weitergehen als eben diese beiden Vertreter ihrer Zunft. Einfacher macht es dieses Album natürlich nicht und deswegen braucht man auch Zeit, bis man sich komplett auf <em>Walking in the Flesh</em> zurechtfindet, treffen doch hier unzählige Stilelemente aufeinander, die zunächst für Verwirrung sorgen. Hat man sich aber erstmal zurechtgefunden, wird man eine Menge Spaß haben.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.cedigest.carbonnine.com">www.cedigest.garbonnine.com</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/cedigest" target="_blank">www.myspace.com/cedigest</a></p>
<p><img src='/images/cedigest.jpg' /></p>
<p>Text: Tristan Osterfeld
</p>
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		</item>
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		<title>The BossHoss - 03.03.2010, Leipzig Gewandhaus</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 20:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
		
		<category>Konzertberichte</category>

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		<description><![CDATA[ Wie beginnt man einen The BossHoss-Livebericht so, dass es nicht nach ausgelatschten Phrasen im Zusammenhang mit dieser Band klingt? Am besten, man versucht es nicht erst, denn auch an diesem Abend muss man sich wundern, wie weit diese Band es gebracht hat. Diese Band, die einst als Mode-Erscheinung tituliert wurde. Weit gefehlt, denn auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-bosshoss_lowvoltage.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Wie beginnt man einen The BossHoss-Livebericht so, dass es nicht nach ausgelatschten Phrasen im Zusammenhang mit dieser Band klingt? Am besten, man versucht es nicht erst, denn auch an diesem Abend muss man sich wundern, wie weit diese Band es gebracht hat. Diese Band, die einst als Mode-Erscheinung tituliert wurde. Weit gefehlt, denn auch nach so vielen Jahren folgen die Cowboy-Hüte eifrig ihrer Lieblingsband – und es geht immer weiter nach oben: Denn auch, wenn man schon vor Jahren davon überzeugt war, dass hier mehr als eine Mode-Erscheinung vorliegt – dass das später mal mit gleich zwei Orchestern in Örtlichkeiten wie das Leipziger Gewandhaus führen wird, das konnte nun wirklich keiner ahnen. Dass das so gut funktioniert, vermutlich noch weniger&#8230;<a id="more-1623"></a></p>
<p>Die gediegene Atmosphäre des Gewandhauses zeigte sich bereits vor Konzertbeginn schon auf der Bühne: Kleine Tische mit Stehlampen draufstehen und neben dem obligatorischen Bier auf einmal auch Rotwein waren die unüblichen Accessoires, die das erste Konzert der Band im Jahr 2010 über den Abend begleiten sollten. Und das begannen sie dann um kurz nach acht erst einmal auf ganz klassische Weise: Mit <em>Polk Salad Annie</em> als Opener spielten sie zunächst einmal nur als The BossHoss, bevor danach erst unter Applaus die Fabulous Babelsberg G-Strings und die Tijuana Wonder Brass die Bühne enterten und die zahlreichen noch freien Plätze einnahmen.</p>
<p>Es zeigte sich schnell, dass man hier nicht nur zwei Orchester dabei hatte, um die Musik durch ein paar Streicher und Bläser im Hintergrund aufzumöbeln, sondern dass man die Arrangements dem besonderen Anlass anpassen wollte. <em>Rodeo Queen</em> beispielsweise gewann durch die Streicher-Passagen viel an Atmosphäre. Oder auch <em>Mary Marry Me</em>, das sich von der bloßen Akustik-Gitarre hin zum gesamten Orchester steigerte. Die Orchester bekamen dabei genug Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Herauszuheben sind hier vor allem einige Solo-Passagen: Bei <em>High</em> gab es gleich ein komplettes Solo vom Bariton-Saxofon. Zum Schluss des Hauptteils wurde in der Hinsicht ein wahres Highlight geboten: Zu <em>Stallion Battalion</em> spielten die BossHoss-Mundharmonika und die Tijuana Wonder Brass-Trompete „gegeneinander“ um die Gunst des Publikums, bevor der Hauptteil beendet wurde.</p>
<p>Da bereits während <em>Stallion Battalion</em> alle standen, war zum Zugabe-Verlangen kein Aufstehen mehr nötig – und auch als diese gewährt wurde, setzte sich keine mehr hin. Zu <em>Shake &#038; Shout</em> kamen auch die Bläser wieder auf die Bühne und in typischer BossHoss-Manier kamen Tänzerinnen aus dem Publikum auf die Bühne, die anschließend mit Küsschen verabschiedet wurden. Das anschließende <em>Jesus Built My Hotrod</em> dürfte als einer der kuriosesten Gewandhaus-Momente in deren Geschichte eingehen: Wann läuft schließlich schon mal jemand mit Megafon vor dem Mikro durch den Zuschauerbereich des Gewandhauses? Kein Wunder also, dass auch eine zweite Zugabe ran musste. Obgleich viele mit dieser nicht gerechnet hatten und sich die Reihen schon lichteten, wurde der Abend anschließend mit <em>Close</em> und <em>Say A Litltle Prayer</em> nach zwei Stunden dann beendet.</p>
<p>Nach diesem Abend muss man sagen: Von dieser Tour wäre eine DVD sehr begrüßenswert. Denn tatsächlich erlebt man Abende wie diese höchstselten. The BossHoss passten gut mit den Orchestern zusammen, rockten trotzdem gewaltig und ließen auch die typischen BossHoss-Momente nicht vermissen. Auch im Gewandhaus darf schon mal die Bierflasche als Slide für die Gitarre herhalten oder auch ans Publikum verschenkt werden. Die altbekannte Thanx-Gitarre (einfach Umdrehen und schon hat man sich für den Applaus bedankt), Tänzerinnen auf der Bühne und all das gaben dem BossHoss-Publikum genau das, was es wollte. In diesem Fall lässt sich aber guten Gewissens ergänzen: Und noch viel mehr!</p>
<p>Setlist: Polk Salad Annie, Remedy, Rodeo Radio, Monkey Business, Rodeo Queen, Have Love Will Travel, Gay Bar, Break Free, Last Day, High, Early Morning Rain, Drowned In Lake Daniels, Sugarman, This Corrosion, Go! Go! Go!, Mary Marry Me, Stallion Battalion<br />
Zugabe 1: Shake &#038; Shout, Jesus Built My Hotrod<br />
Zugabe 2: Close, I Say A Little Prayer</p>
<p><u>Weitere Artikel</u><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/vorberichte/the-bosshoss-auf-low-voltage-tour/">Vorbericht: The BossHoss auf Low Voltage-Tour</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/the-bosshoss-do-or-die/">Rezension: The BossHoss – Do or Die</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/konzertberichte/the-bosshoss-20122008-leipzig-haus-auensee/">Konzertbericht: 20.12.2008 – Leipzig, Haus Auensee</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/vorberichte/the-bosshoss-tour-gewinnspiel-fur-leipzig/">Vorbericht zur <em>Shake &#038; Shout</em>-Tour</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/konzertberichte/the-bosshoss-16032008-leipzig-haus-auensee">Konzertbericht: 16.03.2008 – Leipzig, Haus Auensee</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/the-bosshoss-live-in-cologne/">Rezension: The BossHoss - Live in Cologne</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/the-bosshoss-feat-plastic-bertrand-ca-plane-pour-moi/">Rezension: The BossHoss – Ca Plane Pour Moi (feat. Plastic Bertrand)</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/konzertberichte/the-bosshoss-01022008-siegen-siegerlandhalle">Konzertbericht: 01.02.2008 – Siegen, Siegerlandhalle</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/vorberichte/the-bosshoss-auf-tour-vorbericht/">Vorbericht zur <em>Stallion Battalion</em>-Tour</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/the-bosshoss-stallion-batalion/">Rezension: The BossHoss - Stallion Battalion</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/the-bosshoss-monkey-business/">Rezension: The BossHoss - Monkey Business</a></p>
<p>Homepage: <a href="http://www.thebosshoss.com">www.thebosshoss.com</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/thebosshoss" target="_blank">www.myspace.com/thebosshoss</a></p>
<p><img src='/images/bosshoss_lowvoltage.jpg' /></p>
<p>Text: Marius Meyer
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Negura Bunget - Măiastru Sfetnic</title>
		<link>http://www.alternativmusik.de/rezensionen/negura-bunget-maiastru-sfetnic/</link>
		<comments>http://www.alternativmusik.de/rezensionen/negura-bunget-maiastru-sfetnic/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 20:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tristan</dc:creator>
		
		<category>Rezensionen</category>

		<category>Tonträger</category>

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		<description><![CDATA[ Negura Bunget ist nicht mehr. Zumindest nicht mit dem bisherigen Line-Up, seitdem Sänger und Gründungsmitglied Hupogrammos sowie Sol&#8217;Faur die Band verlassen haben. Bevor es mit der Band nun aber mit neuem Line-Up weitergehen wird, gibt es noch ein letztes Lebenszeichen, welches in Form von Maiestrit vorliegt. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-negurabunget.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Negura Bunget ist nicht mehr. Zumindest nicht mit dem bisherigen Line-Up, seitdem Sänger und Gründungsmitglied Hupogrammos sowie Sol&#8217;Faur die Band verlassen haben. Bevor es mit der Band nun aber mit neuem Line-Up weitergehen wird, gibt es noch ein letztes Lebenszeichen, welches in Form von <em>Maiestrit</em> vorliegt. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein neues Album, sondern um eine Neuinterpretation des vor zehn Jahren erschienenen <em>Măiastru Sfetnic</em>, die laut der Band sowohl einen Schluss-Strich unter das bisherige Schaffen ziehen als auch einen Neuanfang der Band symbolisieren soll.<a id="more-1622"></a></p>
<p>Und ein besseres Album zum Neu-Einspielen hätte sich die Band auch kaum aussuchen können, erwachten doch schon bei <em>Măiastru Sfetnic</em> die dunklen und nebelverhangenen Wälder Transsilvaniens vor dem Auge des Hörers zum Leben. Mystisch und von einer dichten und finsteren Atmosphäre geprägt ist dieses Album, die hauptsächlich durch die tiefen, schleppenden MidTempo-Riffs erzeugt wird. Und wenn plötzlich schwere Gitarrenwände auf den Hörer losgelassen werden, ist es fast so, als käme man nicht mehr aus den Wäldern hinaus</p>
<p>Neben den sechs Originalstücken finden sich noch zwei Bonustracks auf dem Album. Und zwar Akustikversionen von <em>A-Vint In Abis</em> und <em>Plecaciunea Mortii</em>, die beide zwar ungewöhnlich, aber nicht weniger atmosphärisch als die Originale geraten sind.</p>
<p>Da es sich hierbei nur um eine Neueinspielung handelt, wird man die meisten Änderungen im Vergleich zum Original natürlich nur bemerken, wenn man <em>Măiastru Sfetnic</em> fast auswendig kennt. Was allerdings direkt auffällt, ist die bessere Produktion, weswegen <em>Maiestrit</em> mehr aus einem Guss wirkt, als es bei <em>Măiastru Sfetnic</em> der Fall war. Wirklich interessant ist das Album allerdings nur für jene, die <em>Măiastru Sfetnic</em> bislang noch nicht im Schrank stehen haben oder wirklich jede Veröffentlichung der Band kaufen. </p>
<p>Homepage: <a href="http://www.negurabunget.com">www.negurabunget.com</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/negurabunget" target="_blank">www.myspace.com/negurabunget</a></p>
<p><img src='/images/negurabunget.jpg' /></p>
<p>Text: Tristan Osterfeld
</p>
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		<title>Fyredogs - Hellfyre Rock&#8217;n'Roll</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tristan</dc:creator>
		
		<category>Rezensionen</category>

		<category>Tonträger</category>

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		<description><![CDATA[ Ne, was ist das wieder primitiv! So einen herrlichen Start in ein Album hat man wohl seit der Kings of Metal von Manowar selten gehabt. Denn genau wie jenes Album beginnt dieses mit dem Geräusch des Gaspedals eines Motorrades, allerdings diesmal in Verbindung mit einer Frauenstimme, die stöhnend „faster“ ruft und damit nach noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-fyredogs.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Ne, was ist das wieder primitiv! So einen herrlichen Start in ein Album hat man wohl seit der <em>Kings of Metal</em> von Manowar selten gehabt. Denn genau wie jenes Album beginnt dieses mit dem Geräusch des Gaspedals eines Motorrades, allerdings diesmal in Verbindung mit einer Frauenstimme, die stöhnend „faster“ ruft und damit nach noch mehr Geschwindigkeit verlangt. Und schon steht man mitten im ersten Lied <em>Hell Ridin&#8217;</em> des Albums und das macht einem die Einordnung direkt sehr einfach: Denn zu hören ist Rock and Roll ohne viel drum herum. Und wem die Gesangsstimme verdächtig bekannt vorkommt, der wird Bestätigung für seine Vermutung bekommen.<a id="more-1621"></a></p>
<p>Klar, diese Stimme ist auch unverkennbar, denn sie gehört Chris Boltendahl. Und diese Stimme gibt diesem an sich schon dreckig klingenden Album den letzten Schliff. Gesungen wird dabei von diversen Männerphantasien, was man schon an den Titeln merkt: Da wäre <em>Down by Law</em> mit einem richtig geilem Gitarrensolo, das bereits erwähnte <em>Hell Ridin&#8217;</em>, das versoffen klingende <em>Ain&#8217;t over till the fat lady sings</em>, <em>Hero for a Day</em> oder <em>The Devil pays the Dues</em>. Outlaws mit schnellen Maschinen und schöne Frauen. Mit anderen Worten: Ein Album für Männer, die noch echte Männer sein wollen.</p>
<p>Hier gibt es harte Riffs, ausgefeilte Gitarrensoli, keine Keyboards, schnelle Melodien und alles noch perfekt produziert.</p>
<p><em>Hellfyre Rock&#8217;n'Roll</em> ist zwar nicht unbedingt innovativ, aber verdammt unterhaltsam und kurzweilig. Wer also ehrliche und dreckige Rockmusik mag, dem wird’s gefallen. Spaßig ist es auf jeden Fall und wenn die Frauenstimme vom Anfang zum Schluss dann sagt: „Oh, do that one again!“, muss man sich auch nicht mehr lange bitten lassen. Ein weiterer Durchlauf geschieht dann garantiert freiwillig!</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.fyredogs.de" target="_blank">www.fyredogs.de</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/fyredogs" target="_blank">www.myspace.com/fyredogs</a></p>
<p><img src="/images/fyredogs.jpg"/></p>
<p>Text: Tristan Osterfeld
</p>
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		<title>Gazpacho - A Night at Loreley</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
		
		<category>Rezensionen</category>

		<category>Tonträger</category>

		<category>Audiovisuell</category>

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		<description><![CDATA[ Immer und immer wieder passiert es: Da sind Bands unter uns, die man eigentlich kennen sollte, die es bereits weit gebracht haben, die ein gewisses Renommee für sich beanspruchen können&#8230; Und doch: Wenn man auf einmal die dazugehörige CD im Briefkasten findet, kann man mit dem Namen der Band erst einmal nichts anfangen. Aktueller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-gazpacho.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Immer und immer wieder passiert es: Da sind Bands unter uns, die man eigentlich kennen sollte, die es bereits weit gebracht haben, die ein gewisses Renommee für sich beanspruchen können&#8230; Und doch: Wenn man auf einmal die dazugehörige CD im Briefkasten findet, kann man mit dem Namen der Band erst einmal nichts anfangen. Aktueller Fall: Gazpacho. Mit Marillion haben sie bereits getourt, seit bald 15 Jahren veröffentlichen sie Platten und nun begegnet einem als Erstkontakt auf einmal ein Live-Album als Package aus zwei CDs und einer DVD – aufgenommen auf der legendären Loreley-Bühne im Rahmen des „Night of the Prog“-Festivals. Und die kunstvollen Rock-Klänge können auch schnell begeistern.<a id="more-1620"></a></p>
<p>Zunächst einmal bemerkt man gleich: Hut ab für den guten Sound! Die Klänge hier sind glasklar – was hier von einer Live-Aufnahme zeugt, sind somit nur die Variationen zu den Album-Versionen, der Applaus sowie die Ansagen der Band. Gazpacho spielen hier einen Sound, der zwar gerne als Artrock tituliert wird und auch durch die Aufnahme beim „Night of the Prog“ bereits eine erste Einordnung bekommt, diesen Bezeichnungen aber beiden nur bedingt gerecht wird. Zwar sind die Arrangements verschachtelt und teilweise auch ziemlich komplex, was auch die Songlängen häufig zeigen (schließlich benötigen die 14 Songs eine Doppel-CD und bringen es auf über 1:50 Stunden), aber Gazpacho haben auch sehr geradlinige Momente, in denen der Rock wirklich im Vordergrund steht. Eine Verkopfung wie bei anderen Bands, die sich Prog auf ihre Fahnen schreiben, trifft man hier in dem Maß nicht an. Was „Prog“ und „Art“ hier definiert, sind vor allem die getragenen Passagen mit perkussiven Klängen, die oft schon ins Rituelle gehen. Dennoch steht die Gitarre die meiste Zeit im Vordergrund. Wer einmal ein Konzert auf der Loreley-Bühne gesehen hat, wird sich schnell in die Atmosphäre versetzen können, wenn er Gazpacho hier spielen hört.</p>
<p>Wenn man die Loreley bisher nur vom Hörensagen kennt: Gar kein Problem – schließlich ist ja auch eine DVD mit im Paket enthalten. Hier kann man sich das alles einmal live ansehen. Sowohl Gazpacho, als eben auch die Atmosphäre. Und da es dunkel ist, entfaltet sie sich hier auch gänzlich. Im Dunkeln perfekt ausgeleuchtet präsentieren sich Gazpacho in bester Spiellaune, lassen auch klassische Instrumente wie die Violine mit auf die Bühne und spielen sich durch ihr Set. Neben dem Gesamtwerk <em>Tick Tock</em> ist hier auch nahezu die komplette <em>Night</em> (Vorgängeralbum) enthalten. Hinzukommen drei Kompositionen der ersten beiden Gazpacho-Veröffentlichungen. Das alles dargeboten mit dem besonderen Zauber der Loreley. Man bekommt direkt Lust, mal wieder ein Konzert dort erleben zu dürfen.</p>
<p>Es lässt sich konstatieren: Die musikalische Horizont-Erweiterung hat sich ein weiteres Mal gelohnt. So plötzlich wie der Name Gazpacho nun auch ins Gedächtnis trat – den Weg dort raus zu finden, dürfte schwer für ihn werden.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.gazpachoworld.com" target="_blank">www.gazpachoworld.com</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/gazpachomusic" target="_blank">www.myspace.com/gazpachomusic</a></p>
<p><img src="/images/gazpacho.jpg"/></p>
<p>Text: Marius Meyer
</p>
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		<title>Minze - So viel Zukunft keine Zeit</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 07:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
		
		<category>Rezensionen</category>

		<category>Tonträger</category>

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		<description><![CDATA[ Manchmal ist es komisch, wo manche Bands bekannt sind – oder besser: Wo manche Bands (noch) nicht bekannt sind. Minze beispielsweise, eine 2004 in Wien gegründete Band, konnte sich in kürzester Zeit in die Herzen der Wiener Indie-Gemeinde spielen – und landete auch bei großen Musiker-Kollegen Achtungserfolge, wie Support-Auftritte bei Nena und Herbert Grönemeyer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-minze.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Manchmal ist es komisch, wo manche Bands bekannt sind – oder besser: Wo manche Bands (noch) nicht bekannt sind. Minze beispielsweise, eine 2004 in Wien gegründete Band, konnte sich in kürzester Zeit in die Herzen der Wiener Indie-Gemeinde spielen – und landete auch bei großen Musiker-Kollegen Achtungserfolge, wie Support-Auftritte bei Nena und Herbert Grönemeyer eindrucksvoll belegen können. Der Erfolg – und überhaupt die Kenntnisnahme – über die österreichische Grenze hinüber in hiesige Gefilde blieb dabei bisher aus. Eigentlich seltsam, denn Minze haben absolut das Potenzial, auch hier die Indie-Herzen zu erobern, wie sie nun auch auf ihrem neuen Album <em>So viel Zukunft keine Zeit</em> unter Beweis stellen.<a id="more-1619"></a></p>
<p>Das gemischte Wiener Quintett spielt auf ihrem Album druckvollen Indie-Rock mit einem leichten Retro-Einschlag. Was dabei auffällt, ist eine dezente Verspieltheit, die sich aber in einem Rahmen hält, der nicht auf Unerfahrenheit schließen ließe, sondern auf eine angenehme Unbedarftheit. Ein Song wie <em>Kein Geld</em> zeigt das gut. Ein hohes Tempo trifft hier auf Gitarrenriffs, Drive vom Bass und peitschendes Schlagzeug, Sängerin Lioba Rencher singt auf melodische Weise gegen den Strich gebürstet und immer wieder begegnen kleinere verspielte Einschübe. Es ist diese Art von Musik, bei der man ein Wort wie „frech“ tatsächlich so verwenden kann, dass es positiv gemeint ist, ohne dass an dabei unangenehme Erinnerungen an Friseurbesuche bekommen muss.</p>
<p>Minze behandeln dabei das Leben an sich, singen über das, was den Menschen bewegt und vermischen dies stets mit einem Augenzwinkern. In der Dynamik wird hier gerne mal variiert. <em>Realität</em> beispielsweise ist eigentlich eher ein Song im mittleren Tempo, hat aber derartig wuchtige Gitarren, dass es problemlos als Rock-Song durchgeht. Eingeflochten wird hier auch ein Gitarren-Solo – etwas, das im Genre eigentlich viel zu selten begegnet. Mit <em>Krieg und Frieden</em> begegnet zwischendurch dann auch mal eine Ballade, ansonsten steht hier aber der Rock im Vordergrund. Und zwar in einer Spielart, mit der man auch hierzulande Erfolg haben könnte – es müssen nur die richtigen Leute darauf aufmerksam werden.</p>
<p><em>So viel Zukunft keine Zeit</em> präsentiert also eine starke Wiener Indie-Rock-Band, die ohne Peinlichkeiten durchweg auf Deutsch singt und dabei Schönheit mit einem rauen Touch kombiniert. Das kann sich hören lassen!</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.minzeband.com" target="_blank">www.minzeband.com</a><br />
MySpace: <a href="http://www.myspace.com/minzeband" target="_blank">www.myspace.com/minzeband</a></p>
<p><img src="/images/minze.jpg"/></p>
<p>Text: Marius Meyer
</p>
]]></content:encoded>
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