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		<title>Atari Teenage Riot &#8211; 12.05.2012, Hannover Faust</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar sind Atari Teenage Riot nun bereits seit 2010 in ihrer aktuellen Formation, bestehend aus Alec Empire und Nic Endo als offenem Projekt, derzeit mit Rowdy Superstar, unterwegs, dennoch muss ich als Autor dieser Zeilen zugeben, dass ich lange Zeit gewisse Vorbehalte gegen die neuformierte Band gehegt habe. Die Frage, ob das noch Atari Teenage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class='alignleft' img src='/images/thumb-atr_3_0.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Zwar sind Atari Teenage Riot nun bereits seit 2010 in ihrer aktuellen Formation, bestehend aus Alec Empire und Nic Endo als offenem Projekt, derzeit mit Rowdy Superstar, unterwegs, dennoch muss ich als Autor dieser Zeilen zugeben, dass ich lange Zeit gewisse Vorbehalte gegen die neuformierte Band gehegt habe. Die Frage, ob das noch Atari Teenage Riot sind, stand stets im Raum und ließ auch bei <em>Is This Hyperreal?</em>, einem an sich guten Album, noch nicht wirklich nach. Die <em>Riot in Japan 2011</em> stimmte dann schon versöhnlicher, sodass genug Anreiz da war, selbst mal wieder eine Show der Band zu besuchen. Die Gelegenheit bot sich am 12.05. in Hannover im Faust.<span id="more-8400"></span></p>
<p>Nachdem DJ JNS eine gute Stunde lang mit eher technolastigen Klängen für Stimmung wie Miss-Stimmung sorgte, war nach einer kurzen Umbaupause die Bühne soweit für Atari Teenage Riot. Mit einem langen Intro, das durch die Bühnenbeleuchtung sehr stimmungsvoll wirkte, betrat das Trio die Bühne, bevor mit <em>Activate!</em> das Set eröffnet wurde. Ein Stück mit sehr appellhaftem Charakter, das die Elemente von Atari Teenage Riot gut vereint. Harte verzerrte Sounds, Shouts, Kritik an der Regierung. Etwas, das sich – wie zu erwarten war – durch das Set zieht. Aber eben auch: Mitreißende Klänge voller Verstörung, die für Pogo und Crowdsurfing sorgen. Zunächst einmal mit Titeln aus <em>Is This Hyperreal?</em>, aber später auch mit einer guten Mischung aus neuen und älteren Titeln.</p>
<p>Stücke wie <em>Sick To Death</em> vom 1997er Werk <em>The Future Of War</em> haben auch 15 Jahre nach der Erstveröffentlichung nichts von ihrer Wirkung verloren und zeigen, dass die Botschaften der Band nach wie vor Aktualität besitzen. Schön zu spüren dabei: Es funktioniert eben auch in dieser Formation. Die Parts, die sonst Hanin Elias übernommen hat, bringt auch Nic Endo zu 100% überzeugend rüber, Rowdy Superstar hat sich gut ins Bandgefüge integriert. Alles wirkt wie aus einem Guss. Titel wie das selbstbenannte <em>Atari Teenage Riot</em> stehen harmonisch neben neuen Nummern wie <em>Codebreaker</em>, wenn man denn bei Atari Teenage Riot von so etwas wie Harmonie sprechen könnte.</p>
<p>Dass das Publikum die Band liebt, sah man nicht nur in der Stimmung und in der Bewegung vor der Bühne, sondern auch, als ein junger Mann auf die Bühne sprang, um Alec Empire ein Küsschen aufzudrücken. Punks, Technofreunde, das nette Mädchen von nebenan – das gut gemischte Hannoveraner Publikum wollte natürlich eine Zugabe, die sie dann auch bekam! Für vier Stücke kamen sie noch einmal wieder, bevor mit <em>Revolution Action</em> endgültig Schluss war. Begleitet von einem langen Nachhall. Digitaler Hardcore vom feinsten war es, der an diesem Abend im Faust geboten wurde – von einer Band, die auch nach all den Jahren und dem Besetzungswechsel noch genauso überzeugen kann wie zu ihren Anfangstagen. Ein gelungener Konzertabend!</p>
<p><u>Weitere Artikel</u><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/atari-teenage-riot-riot-in-japan-2011/">Rezension: Atari Teenage Riot – Riot in Japan 2011</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/vorberichte/mera-luna-festival-2011/">Festival-Bericht: M’era Luna Festival 2011</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/atari-teenage-riot-is-this-hyperreal/">Rezension: Atari Teenage Riot – Is This Hyperreal?</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/interviews/interview-mit-alec-empire/">Interview mit Alec Empire (März 2008)</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/alec-empire-the-golden-foretaste-of-heaven/">Rezension: Alec Empire – The Golden Foretaste of Heaven</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/alec-empire-%e2%80%93-futurist/">Rezension: Alec Empire – Futurist</a></p>
<p>Homepage: <a href="http://www.atari-teenage-riot.com" target="_blank">www.atari-teenage-riot.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/Atari.Teenage.Riot.ACTIVATE" target="_blank">www.facebook.com/Atari.Teenage.Riot.ACTIVATE</a><br />
Twitter: <a href="http://www.twitter.com/ATR_official" target="_blank">www.twitter.com/ATR_official</a></p>
<p><img src='/images/atr_3_0.jpg' /></p>
<p>Text: Marius Meyer<br />
Bilder: Daniel Sims</p>
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		<title>Simply Red &#8211; Live at Montreux 2003</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audiovisuell]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als 1985 das erste Simply Red-Album Picture Book erschien und man sich die ersten Singleauskopplungen Money&#8217;s Too Tight To Mention und Holding Back The Years anhörte, kam man schnell zur Annahme, es mit einem schwarzen Sänger zu tun zu haben, da man einen weißen Sänger mit einer derartigen Röhre zu jener Zeit nicht erwartet hat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-simplyred_bluray.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Als 1985 das erste Simply Red-Album <em>Picture Book</em> erschien und man sich die ersten Singleauskopplungen <em>Money&#8217;s Too Tight To Mention</em> und <em>Holding Back The Years</em> anhörte, kam man schnell zur Annahme, es mit einem schwarzen Sänger zu tun zu haben, da man einen weißen Sänger mit einer derartigen Röhre zu jener Zeit nicht erwartet hat. Umso größer war die Überraschung, als sich Mick Hucknall als bleicher und rothaariger Junge aus Manchester herausstellte. Der Rest der Geschichte lässt sich nur noch in Superlativen beschreiben: 50 Millionen verkaufte Tonträger, unzählige Hits und derartig viele Musiker, die sich bei Simply Red die Klinke in die Hand gaben, dass man den Eindruck gewinnen musste, dass sich Simply Red schon längst in den Frontmann Mick Hucknall verwandelt hätten.<span id="more-8398"></span></p>
<p>Sei es wie es sei: Die Live-Konzerte von Simply Red gelten nicht umsonst als sehenswert und da ist es umso schöner, dass man jetzt <em>Live in Montreux 2003</em> als DVD und Blu-ray genießen kann. Einige der größten Hits wie <em>Come To My Aid</em>, <em>Something Got Me Started</em>, <em>Fairground</em> und viele andere kann man sich nun zu Gemüte führen. Eine lohnenswerte Anschaffung.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.simplyred.com" target="_blank">www.simplyred.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/pages/Simply-Red/139028892624" target="_blank">www.facebook.com/pages/Simply-Red/139028892624</a><br />
Twitter: <a href="http://www.twitter.com/SimplyRedHQ" target="_blank">www.myspace.com/SimplyRedHQ</a></p>
<p><img src='/images/simplyred_bluray.jpg' /></p>
<p>Text: Dennis Kresse</p>
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		<title>Florian Horwath &#8211; Tonight</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wohnzimmer als Lebensgefühl. So scheint es sich Florian Horwath gedacht zu haben, als er sein neues Album anging. Denn tatsächlich wurde das Album im Wohnzimmer seiner Managerin eingespielt – in einer „etwas runtergerockten Altbauwohnung im zentralen Osten Berlins“, so sagt man. All das im besten WG-Feeling, mit warmem Mittag- und Abendessen, ab und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-horwarth_tonight.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Das Wohnzimmer als Lebensgefühl. So scheint es sich Florian Horwath gedacht zu haben, als er sein neues Album anging. Denn tatsächlich wurde das Album im Wohnzimmer seiner Managerin eingespielt – in einer „etwas runtergerockten Altbauwohnung im zentralen Osten Berlins“, so sagt man. All das im besten WG-Feeling, mit warmem Mittag- und Abendessen, ab und zu einem Glas Rotwein und einem irgendwie spröden Charme. Tatsächlich: Wir hören hier den Florian Horwath, der einst noch auf <em>Sleepyhead</em> für Balladen sorgte und auf <em>Speak To Me Now</em> eine saubere Produktion vorwies, der hier betont lo-fi klingt und mit diesem Programm ein spannendes drittes Album entstehen lassen hat.<span id="more-8394"></span></p>
<p>Mit dem Opener <em>I Don’t Know What To Do With Myself</em> fällt er dann auch ziemlich mit der Tür ins Haus. Scheppernde Gitarre, kratzbürstiger Gesang, Perkussion, die auch aus Küchenutensil bestehen könnte und ein recht ungewohnt hohes Tempo. Der Florian Horwath? Ja, wirklich. Beweist er dann auch gleich auf dem folgenden <em>I Just Want You To Hold On</em>. Die Gitarre klar, harmonischer Gesang mit leichtem New Folk-Einschlag, viel Gefühl und einige Gitarrenläufe mit eingebaut. Das ist der Florian Horwath, den man kennt – aber: auch hier dezidiert lo-fi im Sound. Das mit dem Wohnzimmer meint er ernst.</p>
<p>Die Wahrheit – Achtung: Phrase &#8211; liegt nun aber irgendwo dazwischen. <em>On The Other Side Of The Storm</em> zum Beispiel ist eine prototypische Ballade. Mit Piano, melancholischem Gesang, viel Moll und allem, was eben so dazugehört. <em>Love Is Overrated Sometimes</em> brilliert gar mit Streichern, zeigt aber dann auch wieder diesen Wohnzimmer-Flair, den dieses Album besonders macht. Hört man dann wiederum eine Nummer wie <em>Please Don’t Go Away</em>, mit schrammelnden Gitarren, wird wieder diese andere Facette Florian Horwaths deutlich.</p>
<p>Auch wenn das Album dann irgendwie doch wieder unverkennbar Florian Horwath ist: Es ist definitiv nicht das Album, das man nach <em>Speak To Me Now</em> erwartet hätte. Und ganz nebenher: Ein herrlich verschrobenes Indie-Folk-Album mit Singer-Songwriter-Touch. Empfehlenswert!</p>
<p><u>Weitere Artikel</u><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/florian-horwath-speak-to-me-now/">Rezension: Florian Horwath – Speak To Me Now</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/konzertberichte/element-of-crime-28012010-leipzig-haus-auensee/">Konzertbericht: Element of Crime – 28.01.2010, Leipzig (Support: Florian Horwath)</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/neuigkeiten/florian-horwath-neues-album-tour-und-gratis-mp3">News: Florian Horwath – Neues Album, Tour und Gratis-MP3</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/florian-horwath-sleepyhead/">Rezension: Florian Horwath – Sleepyhead</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/florian-horwath-baby-you-got-me-wrong/">Rezension: Florian Horwath – Baby You Got Me Wrong (feat. Nina Persson)</a></p>
<p>Homepage: <a href="http://www.florianhorwath.com" target="_blank">www.florianhorwath.com</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/FlorianHorwath" target="_blank">www.facebook.com/FlorianHorwath</a></p>
<p><img src='/images/horwarth_tonight.jpg' /></p>
<p>Text: Marius Meyer</p>
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		<title>Smith &amp; Mighty &#8211; The Three Stripe Collection</title>
		<link>http://www.alternativmusik.de/rezensionen/smith-mighty-the-three-stripe-collection-1985-1990/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[Smith &#038; Mighty werden zu Recht als Urväter des Bristol-Sounds bezeichnet. Mit ihren TripHop-Hymnen wurden sie zu Vorbildern von Künstlern wie Massive Attack, Portishead, Goldie und Tricky. Jetzt erscheint eine Sammlung des besten Songs der TripHop-Band aus Bristol. Dub meets Electro, House und Funk – und dieser Mix konnte sich Mitte der 80er bis in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-smithmighty.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Smith &#038; Mighty werden zu Recht als Urväter des Bristol-Sounds bezeichnet. Mit ihren TripHop-Hymnen wurden sie zu Vorbildern von Künstlern wie Massive Attack, Portishead, Goldie und Tricky. Jetzt erscheint eine Sammlung des besten Songs der TripHop-Band aus Bristol. Dub meets Electro, House und Funk – und dieser Mix konnte sich Mitte der 80er bis in die 90er hinein eine breite Fanbasis erarbeiten. Gegründet wurden Smith &#038; Mighty vom Gitarristen Rob Smith, der in einer Reggae-Band spielte und sein kongenialer Partner Ray Mighty arbeitete mit Three Stripes, einem stilbildenden Soundnetzwerk im westenglischen Bristol. Klar, dass sich die beiden Sounds zum „Sound of Bristol“ vereinigen konnten und mit Mitte der 90er mit dem neuen Mitglied Peter D. Rose zum Trio wurden.<span id="more-8392"></span></p>
<p>Genau die richtige CD für eine Nacht in einem vernebelten Club. Zu den bekanntesten Titeln von Smith &#038; Mighty zählen die beiden Burt Bacharach-Cover <em>Anyone (Who Had A Heart)</em> und <em>Walk On By</em> die auf <em>The Three Stripe Collection</em> auch in mehreren Mixen enthalten sind, der Rest des Albums besteht aus Eigenkompositionen, die ihren festen Platz in den Playlisten eines jeden House DJs haben werden</p>
<p><img src='/images/smithmighty.jpg' /></p>
<p>Text: Dennis Kresse</p>
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		<title>FUN. &#8211; Some Nights</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[FUN. Was für Spaßvögel! Das war mein erster Gedanke, als ich mit der Band in Berührung kam. Ein glitzernder Umschlag kam da an, mit Unmengen von Konfetti, einer Tröte und ganz weit unten auch einer kleinen CD im Scheckkartenformat: Nämlich We Are Young von FUN. Das bleibt im Gedächtnis hängen – auch Wochen nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-fun_somenights.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> FUN. Was für Spaßvögel! Das war mein erster Gedanke, als ich mit der Band in Berührung kam. Ein glitzernder Umschlag kam da an, mit Unmengen von Konfetti, einer Tröte und ganz weit unten auch einer kleinen CD im Scheckkartenformat: Nämlich <em>We Are Young</em> von FUN. Das bleibt im Gedächtnis hängen – auch Wochen nach dem Staubsauger-Einsatz am mit Konfetti gefüllten Schreibtisch. Nun also <em>Some Nights</em>, das neue Album der New Yorker Rock-Band, das mit elf Stücken auf einer guten Dreiviertelstunde Spielzeit begegnet und gediegene Alternative-Klänge an der Grenze zum Mainstream bietet.<span id="more-8390"></span></p>
<p>In den USA haben sie die Tür zum Mainstream kometenhaft überschritten: Single auf #1 der US-iTunes-Charts, Album ebenso, dazu noch Album auf #2 der Billboard-Charts. So kann‘s gehen, wenn man mit einem Song in <em>Glee</em> und anschließend in einem Werbespot in der Superbowl-Pause landet. <em>We Are Young</em> war somit in aller Ohren. Mit Retro-Charme poltert es munter nach vorne, mit Piano untermalt und einem Gesang mit Gefühl – und vor allem mit guter Laune und sonnigem Gemüt. Dieses sonnige Gemüt halten sie das ganze Album über demonstrativ nach oben. Selbst nachdenkliche Momente klingen hier immer gut gelaunt. <em>Why Am I The One</em> beispielsweise spielt mit Moll, aber schafft es dabei, Optimismus zu verbreiten. Immer wieder fällt auch eine gewisse Beatlastigkeit auf, so zum Beispiel in <em>All Alone</em>, das die Worte „I feel so all alone“ erstaunlich schwungvoll verpackt.</p>
<p>Ja, Nomen est Omen, der Autor zahlt ins Phrasenschwein und bestätigt FUN. hiermit, den richtigen Bandnamen gewählt zu haben. Ein gelungenes Album! Und über die Konfetti-Attacke sehen wir dann mal hinweg&#8230;</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.ournameisfun.com" target="_blank">www.ournameisfun.com</a><br />
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<p><img src='/images/fun_somenights.jpg' /></p>
<p>Text: Marius Meyer</p>
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		<title>Klee + Wolke &#8211; 11.05.2012, Hamburg Kampnagel</title>
		<link>http://www.alternativmusik.de/konzertberichte/klee-wolke-11-05-2012-hamburg-kampnagel/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Anno 2012 ein Konzert der Kölner von Klee zu besuchen, wird zugegebenermaßen von Skepsis begleitet. Nicht nur von einem selbst – auch Leute, denen ich in Vorfeld von diesem geplanten Konzertbesuch erzählte, dachten an eine Band, die zu weit Richtung Schlager gegangen wäre, deren ersten zwei Alben man mochte usw. Und dann auch noch Aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-klee_kampnagel.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Anno 2012 ein Konzert der Kölner von Klee zu besuchen, wird zugegebenermaßen von Skepsis begleitet. Nicht nur von einem selbst – auch Leute, denen ich in Vorfeld von diesem geplanten Konzertbesuch erzählte, dachten an eine Band, die zu weit Richtung Schlager gegangen wäre, deren ersten zwei Alben man mochte usw. Und dann auch noch <em>Aus leiser Liebe</em>. Bestuhlte Shows im intimen Rahmen. Allen Skeptikern aber kann man nur sagen: Wenn ihr nur wüsstet! Weder mit Schlager noch mit leisen Tönen hatte das sonderlich viel zu tun.<span id="more-8377"></span></p>
<p>Zunächst aber, nachdem dann der dritte Gong des k6 auf dem Kampnagel-Gelände ging: Oliver Minck und Benedikt Filleböck, besser bekannt als das Duo Wolke, das hier das Eröffnungsprogramm zum Besten gab. Mit spärlichen Mitteln: Nur Keyboard und Gesang, Hat aber auch gereicht. Eingängige und nachdenkliche Pop-Klänge, charismatisch und auch humorvoll vorgetragen von Sänger Oliver gelang dem Support-Act mit seinen Songs früh die Interaktion mit dem Publikum, das von ihm schnell eingenommen war. Eröffnet mit <em>Denkst du manchmal noch an mich</em> vom aktuellen Album <em>Für immer</em> spielten sie zunächst Stücke besagten Albums, bevor die zweite Hälfte ihres Sets den älteren Stücken vorbehalten war. Stücke wie <em>Süchtig</em> zeigten gut den nachdenklichen Charakter der Band, aber auch, wie gut sie es schaffen, Eingängigkeit zu erzeugen und das Publikum für sich zu erobern. Als bei <em>Immer jünger</em> dann noch die „junge Nachwuchskünstlerin“ Suzie Kerstgens von Klee die Bühne betrat, um mit Oliver Minck im Duett zu singen, war bereits ein erstes Highlight des Abends erreicht. Nachdem dann <em>Kleine Lichter</em> den Auftritt von Wolke beendete, konnten sie sich sicher sein: Der ein oder andere wird garantiert am 27.05. den Weg zu ihrer Show in der Astra Stube finden. </p>
<p>Setlist Wolke: Denkst du manchmal noch an mich, Frei, Für immer, Süchtig, Kapitän, Schlimmer, Immer jünger, Kleine Lichter</p>
<p><img src='/images/wolke_klee.jpg' /></p>
<p>Weitere drei Male ging der Gong, dann war es auch soweit: Klee betraten die Bühne im k6 und eröffneten mit <em>Für alle, die</em>, das gleich diverse Dinge offenbarte: Suzie Kerstgens wirkt in keinerlei Hinsicht wie Jahrgang 1971, Schlager geht anders und die akustische Instrumentierung verhindert keineswegs ein typisches Klee-Konzert. Schon im folgenden <em>Die Stadt</em> wirbelte sie über die Bühne, begrüßte ihr Publikum, suchte die Interaktion – und auch, wenn das auf Platte vielleicht gar nicht so wirkt: Auf der Bühne reißen Klee mit. Im Laufe des Konzerts warf sich einem selbst dann des Öfteren die Frage auf: Ist das hier gerade wirklich ein Akustik-Konzert? Blick auf die Bühne: Ja, tatsächlich!</p>
<p>Die Stücke des aktuellen Albums <em>Aus lauter Liebe</em> fügten sich gut in das Set ein. Mit <em>Nimm dein Leben in die Hand</em> war auch eines der rockigsten Stücke dabei, das Klee hier charismatisch und gut gelaunt präsentierten. Überhaupt: Charisma, gute Laune – wichtige Faktoren. Denn Musik war hier nur ein Aspekt. Klee waren bester Laune und Suzie Kerstgens zeigte sich zusehends als Stimmungskanone. Zum Beispiel, wenn sie davon erzählt, dass sie auf der Support-Tour für Nena den Begriff „einstuhlen“ (als Bezeichnung dafür, einen Konzertsaal mit Stühlen zu bestücken) kennenlernten, der für Wortspiele geradezu prädestiniert war. Oder wenn sie darum bittet, „auch so ein Getränk aus Bremen“ zu kriegen, um dies dann anschließend in einem Zug zu leeren und sich über den leichten Schwipps zu wundern.</p>
<p><img src='/images/klee_wolke.jpg' /></p>
<p>Die an sich ruhigen Stücke wie <em>Wir beide</em> wirkten in diesem Rahmen ebenfalls sehr schwungvoll, Nummern wie <em>Natalie</em> animierten zum Tanzen – was auch so einige taten und sich somit ihrer Sitzplätze entledigten. Als Dank schaute Suzie Kerstgens auch mal vorbei und tanzte mit. Es war ein stimmungsvoller und sehr begeisternder Konzertabend mit vielen Highlights. Ein weiteres davon war, als Oliver Minck von Wolke sich in <em>Tausendfach</em> für das Duett während deren Auftritts bedankte und die beiden noch einmal gemeinsam das Publikum unterhielten. Natürlich: Mit <em>Ich will nicht gehen wenn’s am schönsten ist</em> war nicht Schluss – stattdessen kamen Klee noch einmal für vier weitere Stücke zurück, mit denen sie am Ende <em>Adieu</em> sagten. Ein überraschend guter Konzertabend mit fast zwei Stunden Klee. Besser kann ein Wochenende kaum beginnen!</p>
<p>Setlist Klee: Für alle die, Die Stadt, Weil es Liebe ist, 2 Herzen, Natalie, 2 Fragen, Nimm dein Leben in die Hand, 7 Schritte, Willst du bei mir bleiben, Unverwundbar, Wir beide, Tausendfach, Nicht immer aber jetzt, Gold, Ich will nicht gehen wenn‘s am schönsten ist<br />
Zugabe: Fliegen, Wunschfrei, Erinner Dich, Adieu</p>
<p><u>Weitere Artikel</u><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/rezensionen/klee-aus-lauter-liebe/">Rezension: Klee – Aus lauter Liebe</a><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/neuigkeiten/alles-neu-bei-klee-single-album-und-tourdaten/">News: Klee – Single, Album und Tourdaten</a></p>
<p>Homepage: <a href="http://www.kleemusik.de" target="_blank">www.kleemusik.de</a><br />
Facebook: <a href="http://www.facebook.com/Kleemusik" target="_blank">www.facebook.com/Kleemusik</a><br />
Twitter: <a href="http://www.twitter.com/kleemusik" target="_blank">www.myspace.com/kleemusik</a></p>
<p><img src='/images/klee_kampnagel.jpg' /></p>
<p>Text und Bilder: Marius Meyer</p>
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		<title>Roachford &#8211; 09.05.2012, Bad Honnef Rheinsubstanz</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer zum ersten Mal in die Rheinsubstanz in Bad Honnef kommt, der glaubt, dass ihm der Geruch von Chlor und anderen schwimmbadtypischen Gerüchen in die Nase steigt, ist doch die Rheinsubstanz ein ehemaliges Schwimmbad. So darf auch der obligatorische Sprungturm, der auf der Bühne steht, nicht fehlen. Aber das sind Nebensächlichkeiten, unter dem Strich ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/roachford_honnef.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Wer zum ersten Mal in die Rheinsubstanz in Bad Honnef kommt, der glaubt, dass ihm der Geruch von Chlor und anderen schwimmbadtypischen Gerüchen in die Nase steigt, ist doch die Rheinsubstanz ein ehemaliges Schwimmbad. So darf auch der obligatorische Sprungturm, der auf der Bühne steht, nicht fehlen. Aber das sind Nebensächlichkeiten, unter dem Strich ist die Rheinsubstanz ein schöner Laden im Herzen Bad Honnefs, wo sich am Abend des 9. Mai die Fans von Roachford einfanden, um mal zu gucken, was der britische Sänger noch so drauf hat. Dabei konnte man auch eine Vielzahl an neugierigen Menschen sehen, die dem Angebot, mal einen Star leibhaftig zu erleben, nachkommen wollten.<span id="more-8374"></span></p>
<p>Soviel ist sicher: Weder die Fans noch die Neugierigen wurden enttäuscht. Im Gegenteil! Von den ersten Klängen an hat Roachford, der mit einer exzellenten Begleitband angereist ist, sein Publikum fest im Griff. Geschickt verknüpft Roachford Songs aus seinem jüngsten Album <em>Addictive</em> wie <em>Addicted</em> oder <em>Complicated</em> und lässt die Klassiker wie <em>This Generation</em> oder auch <em>Lay Your Love On Me</em> nicht außen vor und lässt dem dankbaren Publikum dabei genügend Raum zum Mitsingen.</p>
<p>Wenn er dann vor <em>Cuddly Toy</em> gedankliche Grüße an Mike and the Mechanics schickt, die ihm seinen neuen Posten als Sänger gegeben haben und deren <em>Over My Shoulder</em> er hinreißend performt, dann hat man das Gefühl, dass man hier auf einer großen Bühne ist und eben nicht im beschaulichem Bad Honnef.</p>
<p>Er singt sich durch die Musikgeschichte, die er ja auch mitgestaltet hat und so ist es kein Wunder, dass neben einer Übernummer wie <em>Wonderwall</em> von Oasis auch sein <em>Get Ready</em> nicht fehlen darf.</p>
<p>Nach zwei Stunden Spielzeit geht ein nassgeschwitzter Roachford von der Bühne und mancher Zuschauer wünscht sich, dass man jetzt noch eine Runde schwimmen könnte.</p>
<p><u>Weitere Artikel</u><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/vorberichte/andrew-roachford-auf-deutschland-tour/">Vorbericht: Andrew Roachford auf Deutschland-Tour</a></p>
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<p><img src='/images/roachford_addictive.jpg' /></p>
<p>Text: Dennis Kresse</p>
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		<title>Garbage &#8211; Not Your Kind Of People</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss ja offen sagen: Die Garbage, die sich am Ende ihrer, nennen wir es mal „ersten Jugend“ zeigten, waren bei Alben wie Beautiful Garbage und Bleed Like Me schon zunehmend kraftlos und konnten nicht mehr an Glanzpunkte wie ihr Debüt oder auch die Version 2.0 anknüpfen. Daher lieber Pause. Keine Auflösung, sondern schlichtweg eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class='alignleft' img src='/images/thumb-garbage_album.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Man muss ja offen sagen: Die Garbage, die sich am Ende ihrer, nennen wir es mal „ersten Jugend“ zeigten, waren bei Alben wie <em>Beautiful Garbage</em> und <em>Bleed Like Me</em> schon zunehmend kraftlos und konnten nicht mehr an Glanzpunkte wie ihr Debüt oder auch die <em>Version 2.0</em> anknüpfen. Daher lieber Pause. Keine Auflösung, sondern schlichtweg eine Pause mit Best Of, bevor nun, anno 2012, 17 Jahre nach dem Debüt ein neuer Anlauf unternommen wird. Shirley Manson ist mit ihren inzwischen 45 Jahren sicherlich nicht mehr das Postergirl von einst und auch die dazugehörige Band wirkt auf den neuen Fotos ein wenig putzig, aber die inneren Werte stimmen (wieder).<span id="more-8370"></span></p>
<p>Die Band versucht hier gar nicht, ein zweites <em>Only Happy When It Rains</em> aufzunehmen, sondern konzentriert sich auf Rock-Tugenden und gekonntes Songwriting. Das zeigt bereits <em>Automatic Systematic Habit</em> als Opener. Mit schleifenden Synthesizern im Hintergrund, druckvollem Schlag und der Freude am Riff geht es kräftig nach vorne, Shirley Manson scheint auch ohne Atmen auszukommen und zeigt sich zielstrebig und gleichermaßen melodisch. Man merkt: Garbage haben die Fesseln der eigenen Vergangenheit abgelegt und sind hier frisch ans Werk gegangen. Das zeigte auch schon die erste Single <em>Blood for Poppies</em>, die leicht verhangen wirkte und dabei eine Alternative Rock-Band in ihrer besten Manier zeigte, die sich auch vor Ecken und Kanten nicht scheute.</p>
<p>Die elf Songs auf <em>Not Your Kind Of People</em> brauchen sich allesamt nicht zu verstecken und zeigen, dass die Auszeit der Band gut getan hat. Ob man das nun „zweite Jugend“ oder wie auch immer nennen will, sei dahingestellt. Aber sowohl in ruhigeren Momenten wie dem Titelsong, in experimentelleren Passen wie in <em>I Hate Love</em> mit seinem eigenwilligen Drumming oder auch geradewegs nach vorne gehenden Stücken wie <em>Battle In Me</em> mit seinen Riffs merkt man: Garbage sind wieder da und können im Jahr 2012 endlich wieder so überzeugen, wie sie es schon lange nicht mehr taten.</p>
<p><u>Weitere Artikel</u><br />
<a href="http://www.alternativmusik.de/neuigkeiten/garbage-not-your-kind-of-people-kommt-im-mai/">News: Garbage – “Not Your Kind Of People” kommt im Mai</a></p>
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<p><img src='/images/garbage_album.jpg' /></p>
<p>Text: Marius Meyer</p>
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		<title>Library Voices &#8211; Summer of Lust</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[Passend zur Jahreszeit präsentiert das kanadische Musikerkollektiv (das darf man ab sechs Leuten aufwärts sicher so nennen) Library Voices ein Album, das schon mal die Getränke kaltstellt und die Lautstärke hochdreht. Dabei scheint reines Wunschdenken der Katalysator gewesen zu sein, denn aufgenommen wurde Summer of Lust im tiefsten kanadischen Winter. Doch ein zehntägiger Schaffensrausch brachte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-summeroflust.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Passend zur Jahreszeit präsentiert das kanadische Musikerkollektiv (das darf man ab sechs Leuten aufwärts sicher so nennen) Library Voices ein Album, das schon mal die Getränke kaltstellt und die Lautstärke hochdreht. Dabei scheint reines Wunschdenken der Katalysator gewesen zu sein, denn aufgenommen wurde <em>Summer of Lust</em> im tiefsten kanadischen Winter. Doch ein zehntägiger Schaffensrausch brachte eine Mischung aus sonnigem Pop, Indie-Nabelschau und experimentellen Sound-Samples hervor, der erst ins Ohr rein und dann nicht mehr aus dem Kopf raus geht. Und dabei werfen Library Voices noch so viele popkulturelle Referenzen ein, dass man sich ob der allzu eingängigen Songs nicht einmal ganz so oberflächlich behandelt fühlt. Everyone’s a winner.<span id="more-8368"></span></p>
<p><em>If Raymond Carver was born in the 90s</em> gibt nicht nur musikalisch den Ton des Albums an, es wurde auch ganz charmant und sorglos zum Thema vergeudete Jugend getextet, das ja nie alt wird. „Me? I’m still writing songs” scheint als Antwort auf heiratende und sich fortpflanzende Freunde völlig ausreichend. Im Anschluss geht es mit <em>Generation Handclap</em> direkt weiter, aber wo man beispielsweise den Manic Street Preachers ihre <em>Generation Terrorists</em> noch abgenommen hat, klingt „This is generation drunk text“ eher resigniert als trotzig. Und irgendwann im Laufe der vielen literarischen Namen, die hier besungen werden – sie nennen sich nicht umsonst Library Voices! – bekommt man das Gefühl, dass es doch alles ein wenig bemüht ist. Aber vielleicht gehört solcherart hemmungslose Angeberei zu einem sorglosen Sommeralbum dazu. Und dann sind da noch diese Songs&#8230; <em>Reluctant Readers make Reluctant Lovers</em> kann man gar nicht oft genug hören, auch wenn man kein bißchen Hemingway gelesen hat. Auch <em>Traveller’s Digest</em> und <em>The Prime Minister’s Daughter</em> sind einwandfreie Popsongs, von denen so manches andere ausdrückliche Sommeralbum nur träumen kann. Insgesamt ist <em>Summer of Lust</em> ein gelungener Beitrag zum modernen Musikzirkus, auch wenn der popkulturelle Anspruch der Band an manchen Stellen ein wenig zu plump demonstriert wird. Aber: Je lauter die Musik, desto egaler die Texte.</p>
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<p><img src='/images/summeroflust.jpg' /></p>
<p>Text: Karoline Fritzsch</p>
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		<title>My Bloody Valentine &#8211; Loveless + EPs 1988-1991</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alte Schätze]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Tonträger]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich war das längst überfällig. Schließlich – das haben wir an dieser Stelle schon ziemlich oft festgestellt – sprießen die Shoegazing-Acts und solche, die zumindest davon inspiriert sind, seit geraumer Zeit wie Pilze aus dem Boden. Und viele, die heute davon reden, wissen gar nicht, was es damit eigentlich so genau auf sich hat. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class ='alignleft' img src='/images/thumb-mbv_eps.jpg' style="float:left; margin:10px 10px 0px 0px;" /> Eigentlich war das längst überfällig. Schließlich – das haben wir an dieser Stelle schon ziemlich oft festgestellt – sprießen die Shoegazing-Acts und solche, die zumindest davon inspiriert sind, seit geraumer Zeit wie Pilze aus dem Boden. Und viele, die heute davon reden, wissen gar nicht, was es damit eigentlich so genau auf sich hat. Ein Glücksfall also, dass Sony Music sich jetzt dem Back-Katalog der Band aus Dublin angenommen hat und die beiden Alben wiederveröffentlicht sowie eine Doppel-CD mit dem Titel <em>EPs 1998-1991</em>, die zudem noch drei unveröffentlichte Songs enthält. Wir werfen an dieser Stelle mal einen Blick auf den Zweitling <em>Loveless</em> sowie die EP-Zusammenstellung.<span id="more-8366"></span></p>
<p>Das zweite Album <b><em>Loveless</em></b>, erschienen auf dem legendären Creation-Label zeigt eindrucksvoll, wovon heutzutage so viele Künstler inspiriert sind. Verhangener Shoegazing-Sound mit noisigen Ausbrüchen, ein dezidiert Lo-Fi wirkender Gesamttouch – all das gehört schlichtweg dazu, wenn man sich My Bloody Valentine anhört. Dazu eine oft begegenende Süßlichkeit im Gesang (gerade wenn die weibliche Stimme übernimmt), die das Ganze zu einer sehr eigenwilligen Mischung macht und womit My Bloody Valentine ihre Vorreiterrolle deutlich untermauern. Prototypisch ein Stück wie <em>To Here Knows When</em>, das schleifend begegnet, irgendwie entrückt wirkt und dessem Charme man sich trotzdem – oder gerade deswegen – einfach nicht entziehen kann. Verträumt-entrückt, aber mitunter auch deutlich zielstrebiger, wie zum Beispiel im mit verzerrten Gitarren aufwartenden <em>I Only Said</em>.</p>
<p><img src='/images/loveless.jpg' /></p>
<p>Auch die Zusammenstellung <b><em>EPs 1988-1981</em></b> zeigt My Bloody Valentine von ihrer besten Seite. Schon das die Doppel-CD eröffnende <em>Soon</em> kann beeindrucken. Startet es als Noisepop-Stück mit hohem Tempo, das noch Struktur erkennen lässt, steigert man sich im weiteren Verlauf zur Gitarrenwand. Und dann doch wieder diese süßlichen Momente, zum Beispiel in fast schon klar wirkenden Stücken wie <em>You Made Me Realise</em>. Richtig interessant wird die Doppel-CD dann aber vor allem zum Ende hin, wenn die bisher unveröffentlichten Titel begegnen. <em>Angel</em> zum Beispiel ist so einer, der sich locker in das bekannte Schaffen der Band einfügt. Zwar ein fast schon prototypisches Indie Rock-Stück, das druckvoll nach vorne geht, aber alles, was My Bloody Valentine ausmacht, gut vereinen kann. Titel wie <em>How Do You Do It</em> wirken dann wieder entrückter, mit verhangenen Momenten, Noise-Einflüsse, aber eben auch einem glatt wirkenden Chorus.</p>
<p>Wie bereits eingangs erwähnt: Eine sehr erfreuliche Angelegenheit, diese Reissues. Wer My Bloody Valentine bisher nicht kannte, sollte dringend diese Lücke schließen. Und auch sonst sind es CDs, die eigentlich in eine gute sortierte Plattensammlung reingehören sollten. Leider wissen es nur zu wenige.</p>
<p>Homepage: <a href="http://www.mybloodyvalentine.co.uk" target="_blank">www.mybloodyvalentine.co.uk</a></p>
<p><img src='/images/mbv_eps.jpg' /></p>
<p>Text: Marius Meyer</p>
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