Nachdem er bereits morgens um 11:00 Uhr als Opener auf des Sonntags auf der großen Bühne beim M’era Luna spielte, stand für den Leichtmatrosen um 13:00 Uhr auch schon der nächste Termin an: Ein Interview mit Alternativmusik.de. Dabei ging es ausführlich um die Figur des Leichtmatrosen, das M’era Luna-Festival und die Opener-Position, das Album „Gestrandet“ und viele weitere Themen. Zu Beginn des Interviews war auch Joachim Witt, der den Leichtmatrosen entdeckt hat, mit im Raum und erzählte ein wenig über seinen „Schützling“ und die Zusammenarbeit der beiden. Viel Spaß bei der hoffentlich interessanten Lektüre!

Wie ist das Verhältnis zwischen euch? Künstlerisch, menschlich, die Interaktion…

Joachim Witt: Künstlerisch ist es ja in erster Linie so, dass Andreas meine Aufmerksamkeit erregt hat. Ich hab ihn gesehen, die Musik, was ich bei MySpace gehört habe, das Styling… In erster Linie die Musik, aber das ganze Paket, wie er auftrat, das fand ich sehr interessant und finde ich auch absolut überzeugend. Wie die Demos, die er damals reingestellt hat. Das hat mich so tief und stark beeindruckt, dass ich unbedingt den Kontakt zu ihm gesucht habe, weil ich dachte: Diesen Menschen musst du mal kennenlernen, der dich so durch seine Texte und seine Musik bewegt hat. Vielleicht kann ich ihm ja auf meine Art und Weise sogar irgendwie weiterhelfen mit meinen Erfahrungen. Das war der Ansatz. Dann haben wir mehrere Male telefoniert, haben uns getroffen… Da stellten wir fest, dass wir uns auch menschlich sehr nahe sind und uns sehr gut verstehen. Das ist natürlich für so eine Zusammenarbeit eine wichtige Voraussetzung.

Leichtmatrose: Ich kann das nur unterstreichen. Mich hat es erstmal erfreut und ich war begeistert, dass sich Joachim Witt für mich interessiert. Ich kannte ihn ja auch von der Musik her. Als das erste Zusammentreffen war, war dann auch für mich schon direkt klar, dass das zwischenmenschlich sehr gut funktioniert. Das hat mir bis jetzt in vielen verschiedenen Bereichen sehr viel geholfen.

Beantwortet ihr auch nach wie vor gern die Fragen dazu? Ich frag, da es ja in jedem Leichtmatrose-Interview auch immer um Joachim Witt geht… Werdet ihr noch gern drauf angesprochen oder nutzt die Frage sich irgendwann ab?

Joachim Witt: Das nutzt sich ja nicht ab. Vielleicht dadurch, dass man damit konfrontiert wird oder so, aber letztendlich ist der, der das fragt, ja immer derjenige, der es frisch fragt, insofern muss man darauf natürlich auch Rücksicht nehmen.

Leichtmatrose: Es ist ja eigentlich auch noch relativ frisch. Es ist ja gerade das Debüt-Album draußen und da ist das klar, dass sich die Fragen auch immer wiederholen. Das ist keine ungeliebte Frage, sondern eine, wo ich gerne drauf antworte.

Die Entdeckung lief ja über MySpace… Würdet ihr da Potenzial für junge Künstler allgemein sehen oder war das jetzt eher ein Glückstreffer?

Joachim Witt: Aus meiner Sicht ist es so, dass es für die, die gut sind, schon ein Forum ist. Aber das meiste ist halt schlecht. Ich sag das einfach mal so. Das Angebot ist so groß, es ist eine Inflation von Bands, Musikern und Künstlern – unüberschaubar mittlerweile. Der Durchschnitt reicht sich da die Hand, in welchem Genre man sich auch bewegt. Es ist immer typisch das eine oder typisch das andere. Es ist kaum irgendetwas, das darüber hinaus geht, das eine künstlerische Stärke hat in dem Sinne. Dass es eine besondere Originalität hätte oder besondere Aufmerksamkeit erregt oder irgendetwas anderes. Und das ist ja letztendlich das, was die Musik ausmacht, was Künstler auch ausmacht: Dass sie Künstler sind und nicht, dass sie irgendetwas, das sie mal gehört haben, reproduzieren, weil sie meinen, sie können das auch. Das ist ja keine Kunst. Aber davon ist das Netz voll. Ich würde mal sagen, das sind 70%.

Daher meine Frage nach dem Glückstreffer…

Joachim Witt: Ja, absoluter Glückstreffer.

Leichtmatrose: Von beiden Seiten, für mich auch.

Joachim Witt: Aber dies Schicksal ist ja das Schöne, dass es Momente im Leben gibt, die so sind. Wichtig ist nur, dass man diese Momente erkennt und ergreift und die Situation nutzt.

Die habt ihr ja optimal genutzt!

Leichtmatrose: Um noch mal auf MySpace zu kommen… Erstmal ist es natürlich ein super Forum für Musiker überhaupt, ihre Kunst erstmal vorzustellen, gar keine Frage. Früher war es ja so, dass man einen Plattenvertrag bekommen hat entweder durch viel Live-Spielen, dass man entdeckt wurde oder ohne Ende irgendwelche Tapes oder CDs an Plattenfirmen verschickt hat. Dadurch gibt es bei MySpace und in Internetforen die Möglichkeit, dass es auch auf anderem Wege passieren kann. Aber das ist wahrscheinlich eher eine Seltenheit, dass es so auf die Art und Weise passiert wie bei uns beiden. Das Thema hat sich etwas abgelutscht. Als MySpace noch etwas neuer war, gab es ein paar Highlights, so Bands, die nur übers Internet irgendwann mega verbreitet wurde, aber das wird es in dem Maße vermutlich nicht mehr so geben, wie es mal gewesen ist.
Ja, ansonsten: Die Zusammenarbeit mit Joachim und mir funktioniert einwandfrei und wird hoffentlich auch noch zukünftig weiter so laufen…

Vielleicht dann auch in späteren Positionen auf der Bühne… Heute warst du ja Opener. Wie war diese Position für dich? Wie hast du die Show jetzt empfunden als Opener?

Leichtmatrose: Überraschend gut. Ich hab ehrlich schlimmeres erwartet, da 11 Uhr morgens bei einem Festival auf der Bühne zu stehen, wo abends vorher Party gemacht wurde. Von der Publikumsmenge fand ich es hoch für den Zeitpunkt und auch von der Resonanz des Publikums. Ich hab mich da relativ schnell wohl gefühlt. Zumal: So ein Festival wie das M’era Luna, da bin ich ja schon einer der poppigsten. Das kann natürlich schon sehr stark polarisieren. Ich hab eigentlich auch damit gerechnet, dass einige denken: „Was will der denn hier?“ und dass Kommentare vom Publikum kommen. Aber die kamen überraschenderweise nicht. Von meinem Empfinden her ist es gut angekommen und hat mich positiv erfreut.

Wenn man sich umgehört hat, wurde es auch vom Publikum sehr positiv aufgenommen.

Ja, das finde ich schön, dass hier auf einem solchen Festival eine Zielgruppe für mich gibt.

Welche Bedeutung hat die Show hier für dich gehabt? Ging ja relativ schnell von der CD-Veröffentlichung bis auf eine so große Bühne.

Ja, das ist ein sehr guter Anfang, was Live-Geschichten angeht. Das macht Hoffnung, dass so was in solchen Größenordnungen öfter passieren wird und man dann auch besser platziert wird.

Mal allgemeiner zu dir: Welche Parallelen siehst du zwischen der Person Andreas Stitz und dem Leichtmatrosen?

Die Frage kommt öfter. Ich antworte da eigentlich immer drauf, dass alle meine Songs autobiographisch sind, auch wenn nicht alle Songs von mir handeln. Es sind alles Themen, die mich irgendwie beschäftigt haben, sei es aus dem privaten Umfeld, sei es aus den Medien, sei es aus dem beruflichen Umfeld. Themen, die ich zwar nicht unbedingt selber erlebt haben muss, aber einfach Sachen, die mich bewegt haben und die ich versucht habe, textlich und atmosphärisch in Songs unterzubringen. Daher sind die Songs für mich alle autobiographisch.

Es wird bei dir immer davon gesprochen, dass du mit der Figur des „sympathischen Losers“ kokettierst. Was macht diese Figur für dich so interessant?

Das war eigentlich irgendwie schon immer so. Schon als Kind haben mich in Filmen nicht die Helden interessiert, sondern die Beobachter. Wie du schon sagst, so sympathische Loser. Solche, die nicht hochgepriesen wurden, sondern immer im Film oder Buch mitgespielt haben, eine wichtige Rolle hatten, aber nicht die Überflieger waren. Daher auch „Leichtmatrose“, weil es der niedrigste Rang war. Man kann aus einer unauffälligen Position wesentlich besser beobachten. Man kriegt alles mit und kann auch darüber berichten. Das Heldentum hat hingegen immer so was Aufgesetztes, Oberflächliches. Ich seh mich halt eher in einer anderen Position.

Und wie siehst du diese Position auf dem Album realisiert?

Ich erzähle nicht aus einer oberflächlichen Position, sondern aus einer beobachtenden Position, die authentische Texte rüberbringen will, Gefühl rüberbringen will, Emotion rüberbringen will…

Was bedeutet dabei der Albumtitel „Gestrandet“?

„Gestrandet“ ist ja auch ein Songtitel auf dem Album selber. Er war für mich direkt passend, weil er im Prinzip sämtliche Songs des Albums ausdrückt. Erstmal von der metaphorischen Seite her erstmal: Leichtmatrose – Meer – gestrandet, da passt das gut. Und die Stücke drücken ja auch relativ viel Melancholie aus. Dieser Gedanke, gestrandet zu sein, der ja theoretisch auch ein bisschen was Trauriges hat. Aber gleichzeitig muss man halt mit dieser Traurigkeit auch umgehen können. Wenn ich gestrandet bin, muss ich an Land mit meiner neuen Situation umgehen können. Das habe ich versucht, auf dem ganzen Album auszudrücken. Daher ist „Gestrandet“ der Globaltitel von dem Album.

Wovon würdest du sagen sind die Musik und die Inhalte beeinflusst auf dem Album? Es ist ja nicht gerade unbedingt leichte Kost, was du da präsentierst…

Musikalisch bin ich natürlich beeinflusst teilweise aus den 80ern aus dem Wave-Bereich, aus dem elektronischen Bereich. Aber es gibt auch Bands aus den 90ern und 2000ern, die mich beeinflusst haben. Element of Crime haben mich textlich beispielsweise immer sehr beeindruckt. Aber der musikalische Ursprung liegt schon im 80s Wave und New Romantic-Bereich. Textlich ist es so, dass ich mir vorgenommen habe, dass es für mich keine Tabus gibt. Dass ich jedes Thema, das mich irgendwie interessiert hat, irgendwie bewegt hat, auch ansprechen will. Deswegen kommen auch Texte zustande über Amoklauf, über Magersucht, halt über Themen, die nicht unbedingt gern diskutiert werden, wo Leute sagen: „Muss das denn sein, darüber Songs zu machen?“ Aber für mich muss das so sein, denn ich bin zwar kein „Protest Singer“, aber ich will schon drauf aufmerksam machen: „Leute, denkt noch mal ein bisschen drüber nach, das Thema ist noch nicht gegessen.“

Also schon so eine Art Fingerzeig?

Fingerzeig, aber nicht erhobener Finger. Nicht so moralisch. Provozieren, damit die Leute drüber nachdenken. Von mir aus können sie sich auch drüber aufregen, weil ich dann auch was erreicht habe.

Ja, dann sprechen sie auch drüber…

Ja, genau. Das ist wie mit meinem Erscheinungsbild, das ist auch sehr polarisierend. Manche sagen „ja, gut“, andere sagen „das geht ja gar nicht“… Aber dann hab ich auch was erreicht. Besser als Mittelmaß, das keinen interessiert.

Das steigert ja auch die Neugier…

Musik ist ja auch immer Unterhaltung. Man will den Leuten ja auch irgendwas bieten, das entweder aneckt oder begeistert. Eins von beidem.

Ich würde jetzt gerne mal über einige ausgewählte Stücke vom Album reden… „Sexi ist tot“ war ja die Vorab-Single. Wonach wurde das als Single ausgewählt?

Gute Frage… Wir hatten vorab so eine Auswahl von verschiedenen Stücken als mögliche Single getroffen, da war „Sexi ist tot“ mit bei und einer von den Online-Promo-Leuten hatte „Sexi ist tot“ als erste Single vorgeschlagen. Da es ja auch ein bisschen in den Elektro-/EBM-Bereich geht und wir mit der Indie-Zielgruppe anfangen wollten, war es die erste Vorab-Single, um clubmäßig vielleicht auch in Gothic-/EBM-Clubs landen zu können. Ein kleiner Anteaser sozusagen für das kommende Album.

War für diese Clubs auch der Remix angedacht, der dabei war?

Der ist ja von Plastic Noise Experience, von Claus Kruse gemacht worden. Der wurde mir wieder auch von Bekannten empfohlen. Wir haben das einfach ausprobiert und dann mit drauf genommen.

Du hast selber gesagt, dass „Der einsame Astronaut“ der beste Song auf dem Album sei. Was zeichnet ihn für dich gegenüber den anderen aus?

Nicht der beste Song, sondern der Song, der mich am meisten berührt. Also mich persönlich. Ich komponier ja Songs, dann nehm ich sie auf, dann höre ich sie mir natürlich an. Und beim einsamen Astronauten war es halt so: Als ich ihn das erste Mal fertig gehört hatte, hat er mich berührt. Also so richtig berührt. Das fand ich erstaunlich, weil ich ja der Songwriter bin. Deswegen ist es mein Baby, sozusagen.

Ein anderes Stück, das ich inhaltlich mit am interessantesten fand, ist „Studentenfutter“. Was hat dich zu dem Song bewogen? Welche Idee steckt dahinter?

Ich war mal in meiner Studienzeit in der AStA als Kulturreferent. Ich hab da Konzerte und Partys organisiert, musste dann aber gleichzeitig jede Woche an politischen Sitzungen teilnehmen. Ich bin jetzt kein unpolitischer Mensch oder sonst was, aber die waren alle so anstrengend. Das hatte so eine Selbstpopulierung, politisch aktiv zu sein. Die Leute waren dann teilweise so extrem und teilweise auch für mich intolerant in ihren Haltungen, das hat mich total angekotzt. Das Lied handelt von diesen Leuten, die politisch aktiv sind, aber nur auf Selbstbeweihräucherung aus. Wenn man dann einen Satz ausspricht wie „Ja, das haben wir zu den Studenten gesagt…“ und direkt hinterherkommt „StudentInnen“… Manche Sachen braucht man einfach nicht.

Das Album als Gesamtes ist ja inzwischen eine Weile draußen. Wie hast du die Reaktionen darauf empfunden und wahrgenommen?

Also was rezensionsmäßig die Online-Presse angeht, ist es supergut gelaufen. Es gab zig supergute Plattenkritiken. Und publikumsmäßig ist das natürlich immer eine Geschmacksfrage. Manche Leute fanden es tierisch geil, manche meinten „da kann ich gar nichts mit anfangen, das ist zum Kotzen“. Aber da war mit zu rechnen, weil es halt polarisiert, das kann ich auch verstehen. Aber das ist ja auch der Sinn dahinter. Es soll auch nur bestimmten Leuten gefallen. Jedem zu gefallen ist auch nicht mein Ding.

Wir haben ja schon drüber gesprochen: Leichte Kost sind deine Texte nicht gerade… Was hörst du denn, wenn du mal abschalten möchtest?

Wenn ich abschalten möchte… Ist immer eine Frage der Aktualität, was ich im Moment höre. In den letzten Monaten hab ich sehr viel Sigur Ros gehört und seit über 20 Jahren höre ich The Smiths und Morrissey. Das ist mein absoluter Gott, was das angeht. Aber es gibt immer neue und gute Sachen, die mich irgendwie beeinflussen oder berühren. Das ist dann tierisch spannend.

Neben Joachim Witt hast du ja auch mit anderen Größen schon zu tun gehabt. Du hast zum Beispiel die Show mit DAF gemacht. Wie kam das zu der Show? Und wie war es für dich, mit DAF zusammen zu spielen?

Anstrengend… Das war nicht mein Publikum. Ganz eindeutig nicht, denn da war Hardcore-EBM gefragt und nicht melancholischer Elektro-Pop. Das Konzert ist zustande gekommen auch über Joachim, da er mit den DAF-Leuten befreundet ist und wir es mal probiert haben. Aber musikalisch ist es zu unterschiedlich. Es ist zwar beides deutsch und elektronisch, aber DAF spricht schon ein anderes Publikum an.

Würdest du DAF denn bei dir zu Vorbildern zählen?

Bei „Studentenfutter“ zitier ich DAF ja sogar. Klar sind das irgendwo auch Vorbilder, die haben mich auch beeinflusst. Aber DAF könnte ich mir nicht immer anhören, das ist mir zu eintönig.

Ja, braucht den richtigen Moment dafür…

Zum Abtanzen ist es super, aber ist jetzt nicht Musik, die ich mir im stillen Kämmerlein zuhause anhöre.

Und wen würdest du allgemein als Vorbilder und Einflüsse so benennen?

Die Hauptbands, die mich beeinflusst haben, waren – wie ich eben schon gesagt habe – die Smiths, Morrissey… Depeche Mode hat mich natürlich beeinflusst, The Cure hat mich beeinflusst, Joachim Witt hat mich auch beeinflusst, den kenn ich aus meiner Kindheit. Deutschsprachig: Element of Crime hat mich beeinflusst, Interpol hat mich beeinflusst, Sigur Ros hat mich beeinflusst, ganz viele… Placebo auch irgendwie. Auch ein paar deutschsprachige Sachen. Bekannte von mir auch: Erdmöbel aus Köln.

Ich hab jetzt noch zwei drei andere Fragen… Mit dem Leichtmatrosen hast du dich ja sehr auf eine Rolle festgeschrieben. Meinst du denn, dass diese Rolle über Jahre so ist, dass sie dich immer noch reizt? Das ist ja schon ein engerer Rahmen als ein Personenname oder so was, weil noch das ganze Drumherum dabei ist.

Die Frage ist jetzt, ob mein Outfit immer gleich bleiben wird, das bleibt dahingestellt. Aber die Figur Leichtmatrose an sich ist wie ein ganz normaler Bandname eigentlich. Das wird ein bisschen variabler sein, das Image. Jetzt ist es sehr auf diesen 80er-Wave-Pop-Homosexuellen-Bereich getrimmt, das wird sich wohl ein bisschen verwandeln. Ich seh mich ein bisschen chamäleon-mäßig.

Es ist ja jetzt schon ein bisschen wie ein Trademark. Die Meer-Metaphorik drumrum und so…

Der Name wird auch bleiben, das Trademark sozusagen auch. Aber es wird halt ein bisschen variiert werden. Schauen wir mal.

„Gestrandet“ war jetzt das Debüt-Album. Kannst du schon was über die nahen und fernen Pläne jetzt sagen, wie es weitergehen soll?

Im Herbst wird erstmal unsere kleine Tour stattfinden und nächstes Jahr vielleicht noch eine Support-Tour. Ich bin aber auch gerade schon dabei, an neuen Songs zu arbeiten, aber wann da ein zweites Album erscheinen wird, das kann ich noch nicht sagen.

Support-Tour… Ist das eine Idee, die so im Raum steht oder weiß man da schon was?

Das ist gerade im Gespräch… Aber erstmal werden jetzt sechs Termine im Herbst stattfinden, wo ich entweder alleine oder in Zweierkonstellation auftreten werde. Im Oktober spiel ich mit No More, die haben ja auch hier auf dem Festival gespielt, im November mit Clan of Xymox in Leipzig… Es wird erstmal ein paar Live-Geschichten geben und dann wird noch geguckt, um das Album weiter zu promoten, dann gibt es irgendwann ein neues Album.

Gut, das war es von mir. Vielen Dank für all die Antworten!

Weitere Artikel
Festivalbericht: M’era Luna 2009
Rezension: Leichtmatrose – Gestrandet
Rezension: Leichtmatrose – Sexi ist tot

Homepage: www.leichtmatrose.com
MySpace: www.myspace.com/derleichtmatrose

Interview: Marius Meyer
Bilder: Daniela Vorndran (Vielen Dank für das freundliche Zurverfügungstellen! Weitere Aufnahmen gibt es unter anderem auf www.black-cat-net.de und www.reflectionsofdarkness.com.)