Interviews Marius, 26.03.2008
Vier arbeitsreiche Jahre - Die Donots im Interview
Viel ist passiert in den vergangenen Jahren bei den Donots: Vier Jahre sind vergangen seit dem letzten Studio-Album – vier Jahre, die mit vielem gefüllt waren, sicherlich aber nicht mit Untätigkeit. Nein, die Donots waren beständig bei der Sache und krönen die arbeitsreiche Zeit nun mit dem neuen Album Coma Chameleon. Aus diesem Anlass führten wir ein Interview mit den Donots, die sich die Fragen zu gleichen Stücken aufteilten und dabei über das neue Album, Nebenprojekte, Erfolge, Träume, Japan und weitere Themen Auskunft gaben.
Das letzte Studio-Album erschien 2004, zwischendurch erschien 2006 mit „The Story So Far“ eine Art Retrospektive. War es einfach mal an der Zeit, innezuhalten und etwas zu pausieren?
Eike: Wir haben auf jeden Fall gemerkt, dass wir nach über 10 Jahren Bandgeschichte einfach mal eine Auszeit brauchten. Es war ja schließlich in den letzten Jahren jede Menge passiert bei uns und wir sind ständig unterwegs gewesen. Da powert man sich eben auch aus. Wir haben dann in einer gemeinsamen Bandpause die Kraft und Motivation gesammelt, um den besten gemeinsamen Weg hin zu einem ganz frischen neuen Donots-Album gehen zu können.
Was ist in den vier Jahren zwischen „Got The Noise“ und „Coma Chameleon“ passiert?
Eike: Wir haben uns erstmal alle von dem Bandalltag der Donots bewusst für knapp ein halbes Jahr freigestellt, um einfach mal persönlich neue Wege einschlagen zu können. Dafür hat man ja sonst einfach keinen freien Kopf gehabt. Ingo zog dann los nach Japan, um ein eigenes Label dort zu gründen, mit dem Namen „Solitary Man Records“. Veröffentlichte darüber Bands wie Beatsteaks, Dover und die Toy Dolls. Diese Labelgründung steht uns nun auch bei „Coma Chameleon“ hilfreich zur Seite. Alex konnte nach vielen Jahren sein Studium abschliessen und steht nun in den Startlöchern für eine Doktorstelle an der Uni. Guido und Jan-Dirk haben ihren großen Wunsch in die Tat umgesetzt und bei anderen Bands als Produzenten erfolgreich Ihre Dienste angeboten. Ich habe erstmal einige Zeit Urlaub gemacht und mir über mein weiteres Leben Gedanken gemacht. Dann bin ich Vater geworden und sehr froh darüber, wie mein derzeitiges Leben verläuft. Spannender kann es gerade nicht sein!
Würdet Ihr das Album als einen Neuanfang markieren?
Eike: Auf jeden Fall haben wir uns die Zeit genommen, eine neue Ausgangsbasis für ein neues Album zu schaffen. Wir waren so frei im Kopf, dass der frischen Kreativität keine Grenzen gesetzt waren. Die Zeit in der das neue Album entstanden ist, war für uns irgendwie schon ein Neuanfang. Alles konnten wir zu 100% selbst bestimmen – wir waren ja frei und ungebunden in allen Entscheidungen. Wir sind in die Produktion der neuen Platte schon mit einem sehr starken neuen Bandgefühl eingestiegen.
Die Albuminfo redet von einem „Befreiungsschlag“ – würdet Ihr das auch so beschreiben? Inwiefern und warum ist das Album ein Befreiungsschlag?
Eike: Wir haben uns vor knapp 2 Jahren von unserem langjährigen Label GUN-Records (SonyBMG) getrennt, mit denen wir bis dahin 5 Alben gemacht haben. Nach 8 Jahren gemeinsamen Weges war es einfach Zeit für eine Trennung. Das haben wir als Band so entschieden und dann auch mit aller Macht durchgeboxt. Da wurden Anwälte bemüht und Nerven strapaziert. Im Zuge dieser Trennung haben wir uns von vielen alten Arbeitsweisen verabschiedet die sich in der Band über die jahre eingeschliffen haben. Da loderte dann plötzlich das große Feuer innerhalb der Band wieder los. Alle sind seitdem unglaublich motiviert. Da kann man schon von einem großen Befreiungsschlag reden.
Wie würdet Ihr die Unterschiede zwischen den bisherigen Werken (und vor allem dem Vorgängeralbum) und dem neuen Album beschreiben und charakterisieren? Was ist neu?
Eike: Der größte Unterschied besteht im persönlichen Gefühl zur Platte. Wir alle stecken diesmal viel mehr drin in dem großen Ganzen, was diese Platte ausmacht. Die Songs des Albums sind diesmal erst im Studio entstanden und somit wesentlich spontaner und frischer aufgenommen worden. Das hört man den Aufnahmen auch an finde ich. Sie klingen ungestümer und haben irgendwie auch mit dem Live-Sound der Band diesmal mehr zu tun.
Wir sind also bei den Aufnahmen diesmal neue Wege gegangen, haben auch hier alte Arbeitsweisen über Bord geworfen. Das alles hat diesmal einfach perfekt zu und gepasst und funktioniert. Das Album, was am Ende dabei herausgekommen ist, ist für uns alle auf jeden Fall das wichtigste und es war der beste Schritt, den wir in den letzten Jahren gegangen sind.
Ihr seid zudem jetzt auch bei einem anderen Label und habt euch von GUN Records getrennt. Wie kam es dazu? Fühlt ihr mit dem neuen Label irgendwelche Unterschiede in der Arbeitsweise? Die Story mit dem Label liest sich alles andere als rund…
Eike: Wir haben im letzten Jahr unser eigenes Label „Solitary Man Records“ gegründet und veröffentlichen unser Album nun in Eigenregie. Ingo betreibt das Label nun schon seit 2005 in Japan sehr erfolgreich, indem er dort internationale Bands veröffentlicht und wir haben uns daraufhin gedacht, das wäre doch auf jeden Fall auch wohl die beste Möglichkeit für uns, selbst hier in Deutschland die eigene Platte raus zu bringen. Als Vertrieb haben wir uns „Indigo“ mit ins Boot geholt. Wir haben ein Team aus Leuten zusammengestellt, die alle irgendwie in den letzten Jahren zu guten Freunden der Band geworden sind und von denen wir wussten, dass wir mit Ihnen perfekt an dem neuen Label würden arbeiten können. Die Trennung von GUN-Records war für uns alle ein absolut notwendig gewordener Schritt, um unsere volle Motivation wieder zu erlangen, die uns für diese Band immer am wichtigsten ist. Wir wollen eben nicht einfach nur irgendwie Musik machen, sondern müssen immer 100% überzeugt sein von dem, was wir tun. Es musste einfach ein neuer, frischer Wind in die Band kommen und da war die Trennung von GUN einfach das Wichtigste. Seitdem wir unser eigenes Label sind, entscheiden wir einfach alles selbst. Perfekter geht es einfach nicht. Näher kann das alles nicht an der Band dran sein. Allerdings müssen wir viele Arbeitsweisen jetzt zum ersten Mal alleine klarkriegen und organisieren. Das bedeutet nun einfach einen Riesenberg Arbeit. Über 150 Mails und 14-Stunden-Tage voller Arbeit sind da seit November normal. Aber ich muss schon sagen, wenn man weiß, wofür man das alles macht, dann kann es einfach keine bessere Beschäftigung geben.
Ich würde dann gerne mal etwas inhaltlicher zum neuen Album kommen… Bereits der Titel des Albums ist auffällig. Warum heißt es „Coma Chameleon“? Mögt ihr den Culture Club? Der Anklang an „Karma Chameleon“ ist ja sicherlich kein Zufall…
Ingo: In der Tat ist da schon ein kleiner Wink in die 80er und zu Boy George und Co. Alex’ erste Vinylplatte war „Karma Chameleon“ von Culture Club und uns wird ja seit jeher nachgesagt, wir hätten durchaus einen dicken 80er Einschlag, was die Melodien der Songs angeht. Das kann ich durchaus nachvollziehen und finde das eigentlich sogar sehr schmeichelhaft. Insgesamt haben wir aber eigentlich weniger nach einem 80s-verwandten Titel gesucht, sondern viel mehr nach einem eigenständigen Titel, der irgendwie catchy sein sollte. Ich habe unserem guten Freund und Amerikaner Jeff Collier mal diverse Albentitel vorgeschlagen, die wir im Kopf hatten und als wir uns über das Artwork des Albums unterhalten haben (ein Chameleon-Skelett), kamen wir eher als Witz auf „Coma Chameleon“. Irgendwie hat’s dabei „Klick!“ gemacht und wir sind bei dem Titel geblieben.
Auch der Titel des Intros ist schon interessant. Wie kamt ihr auf „There’s a tunnel at the end of the light“?
Ingo: Ich mag es sehr gerne, mit geflügelten Worten und festen Ausdrücken herumzuexperimentieren und zu schauen, was dabei für neue Bedeutungen entstehen, wenn man diese durcheinander wirft, ins Gegenteil verändert und so weiter. Irgendwie hatte ich die Idee zu dem Intro-Titel, als ich mir über den Grundtenor des Albums Gedanken gemacht habe. Die Stimmung ist tendenziell etwas melancholischer und düsterer als auf früheren Donots-Alben. Eben eher das Gegenteil von einem Licht am Ende des Tunnels.
Ein zweifelsohne sehr markanter Titel ist „To Hell With Love“ – was steckt hinter dem Song? Wovon ist er inspiriert, was liegt ihm zugrunde?
Ingo: Auf dem gesamten Album habe ich textlich nach negativen Situationen und Gefühlen gesucht, die ein jeder von uns schon mal irgendwie in ähnlicher Form erlebt hat und die auf diese Weise die Kids vereinen. Und ein gebrochenes Herz hat bestimmt jeder Mensch schon mal gehabt. Wer mir erzählen will, dass dem nicht so ist, der ist für mich ein Lügner. Liebe und besonders das Ende von Beziehungen sind Dinge, die jeder von uns schon mal mitgemacht hat und die einen am intensivsten fühlen lassen. Das hier ist also quasi eine Abrechnung mit jeglichen Ex-Partnern der Welt. Natürlich aber mit dem Donots-typischen Augenzwinkern, dass es ja doch am Ende nicht ohne Liebe geht…
Ebenfalls auffällig: „The Right Kind Of Wrong“ – was ist die richtige Art von falsch? Was wollt ihr mit dem Titel sagen?
Ingo: Kennst Du diese Situationen, in denen Du einfach unfassbar schlecht gelaunt bist und Dich am liebsten verkriechen möchtest oder morgens erst gar nicht aus dem Bett aufstehen willst? Ich glaube, bis zu einem gewissen Punkt braucht man solche „Heute-Ist-Alles-Scheisse-Tage“ einfach mal, um so eine Art Reset-Knopf im Kopf zu betätigen und wieder bei sich selbst anzukommen. Da können einem dann selbst die allerbesten Freunde gut zureden und Du willst trotzdem nicht wissen, dass am Ende „alles gut wird“. An solchen Tagen fühlt es sich richtig an, sich schlecht oder eben falsch zu fühlen. Das ist manchmal durchaus sehr gesund.
Ein Titel, der – trotz dem er sich gut in das Gesamtbild des Albums einfügt – ein wenig herausfällt, ist „Stop The Clocks“. Ihr gebt euch dort sehr nachdenklich. Worum geht es in dem Stück, was war die Idee, warum dieser nachdenkliche Touch?
Ingo: Der Song ist im Grunde genommen genau das umgekehrte Extrem von „The Right Kind Of Wrong“. Auch diese Situationen kennt jeder Mensch: Manchmal hasst man sich richtiggehend für Entscheidungen, die man getroffen hat, für schlechte Situationen, in die man sich wissentlich begeben hat und so weiter. So ein typisches „Feel like shit-Deja Vu“. Dann wartest Du im Grunde genommen darauf, dass irgendjemand vorbeikommt, um Dich aus Deiner misslichen Lage zu befreien. Dann würdest Du am liebsten die Uhren anhalten, um nicht noch tiefer abzurutschen.
Kurzer Einschub: Spielt ihr gerne mit der Sprache und Sprichwörtern? Neben den verdrehten „The Right Kind Of Wrong“ und „There’s A Tunnel At The End Of The Light“ fällt ja bereits der Albumtitel auf als Abwandlung vom „Karma Chameleon“…
Ingo: In der Tat - das ist für sämtliche Texte, die ich schreibe, ein wichtiges Stilmittel. Sprichwörter abzuwandeln finde ich zum einen unterhaltsam. Es bringt einen zum anderen auch durchaus weiter, mal gleiche Dinge von einer anderen Perspektive oder mit einem gewissen Twist zu beleuchten. Sprache zu verändern ist so ein Perspektivwechsel…
Vom Album weg würde ich nun gerne mal zur auf den Release folgenden Tour kommen… Was kann der Besucher erwarten? Was sind gute Argumente, ein Donots-Konzert zu besuchen?
Guido: Ich würde sagen, dass es in erster Linie die Intimität ist. Wir versuchen, so gut es geht, das Publikum in die ganze Sache einzubinden. Manchmal klappt es so gut, dass das Publikum fast ein sechstes Bandmitglied wird. Und auf jeden fall ist die Energie noch ein Agument. Klingt abgedroschen, aber ich kann von uns behaupten, dass wir jedes Konzert so spielen, als wäre es das erste und letzte.
Könnt ihr schon einen Support-Act benennen?
Guido: Auf der nächsten Tour werden Disco Ensemble dabei sein. Ich hab die 2mal bis jetzt live gesehen und die haben live eine unfassbare Power. Ich freu mich, dass die Jungs dabei sind!
Wie steht es um die Festivalpläne für diese Saison? Ich erinnere mich, dass ihr da sehr aktiv seid…
Guido: Ja, Festivals sind immer schön. Man trifft auf Festivals viele befreundete Bands. Das ergibt meistens ne gute Party. Dieses Jahr sind wir unter anderem auf dem Hurricane, Southside, Rocco del Schlacko, NovaRock, Deichbrand und dem Rock for People-Festival dabei. Es werden noch ein paar dazukommen, da das Booking gerade erst läuft.
Ihr habt inzwischen mit wirklich vielen Gruppen gemeinsam Konzerte gespielt. Hat man da noch Träume, Wünsche, Ziele, mit wem man gerne mal zusammen auf der Bühne stehen würde?
Guido: Da hat jeder von uns so seine eigenen Träume. Einer von mir geht am 6. April in Erfüllung: Da spielen wir auf dem Punkspring-Festival in Tokio mit Rancid. Und diese Jungs sind seit Jahren eine meiner absoluten Lieblingsbands. An dem Tag bin ich wieder 13! Aber es gibt noch eine menge Bands, mit denen ich gerne mal spielen würde. Face to Face wär zum Beispiel unfassbar!
Apropos Träume, Wünsche, Ziele? Wie sehen die bei euch mit der Band allgemein aus, so nach allem bisher Erreichten?
Jan-Dirk: Wir haben bis jetzt glaube ich in etwas über 20 Ländern gespielt, trotzdem gibt es noch genug Länder, in denen wir noch nicht waren. Da gibt es also noch eine Menge zu tun. Ansonsten waren wir noch nie wirklich gut im Planen und große Ziele setzen. Wir möchten Musik machen. Und das so gut, lange und spaß-bringend wie nur irgendwie möglich!
Von den reinen Fakten her wart ihr in Japan mit dem letzten Album erfolgreicher als in Deutschland? Sieht das nur durch die Chartspositionen so aus oder ist es wirklich so? Und wie fühlt es sich an, so fern von der Heimat so erfolgreich zu sein?
Jan-Dirk: Insgesamt hält sich der Erfolg in beiden Ländern einigermaßen die Waage denke ich. Allerdings ist es schon so, dsas wir in Japan nochmal anders behandelt werden. Da werden nach Shows teilweise sogar Hauptstrassen abgesperrt, wenn wir den Club verlassen, weil da echte Fanmassen auf einen warten, um ein Autogramm zu bekommen. Hier werden wir auch hin und wieder mal angesprochen und nach Autogrammen gefragt, aber in Japan ist das ganze schon krasser.
Was das Gefühl angeht, so weit weg von zu Hause so erfolgreich zu sein, erinnere ich mich noch, wie wir das erste Mal drüben waren: Mitten im Set hatte ich sozusagen einen „wachen Moment“ und mir ist klar geworden, dass wir gerade am anderen Ende der Welt sind und da unten 1000 Japaner stehen, Deine Musik abfeiern und Deine Texte singen, die Du Dir zu Hause in Deinem stinkigen Proberaum hast einfallen lassen. Das war schon recht unwirklich.
Wir genießen es einfach, solange es geht und versuchen uns das Ganze nicht zu Kopf steigen zu lassen!
Neben den Donots betreibt ihr alle so einige Solo- und Nebenprojekte. Könnt ihr kurz mal anschneiden, was das so für Projekte sind? Und allgemein gefragt: Wie bekommt ihr das alles so unter einen Hut? Ist das nicht manchmal auch etwas stressig, die ganzen Dinge parallel zu betreiben?
Jan-Dirk: Ingo betreibt das Label „Solitary Man“ schon seit 2005 in Japan und bringt dort Bands raus wie z.B.: Dropkick Murphys, Dover, Boy Sets Fire und die Beatsteaks. Alex hat nebenbei sein BWL-Studium abgeschlossen und wird demnächst wohl promovieren. Guido, Ingo und ich produzieren nebenbei noch andere Bands wie z. B.: Waterdown, Tiny Y Son, One Fine Day und die December Peals. Eikes Nebenprojekt ist das mit Abstand erfolgreichste und süßeste: Polly Donot, seine Tochter und der erste Nachwuchs in der Donots-Familie. Das ganze haben wir größten Teils in der Phase umsetzen können, in der wir Donots-technisch ein wenig auf die Bremse getreten haben. Im Moment bleibt uns, auch gerade durch die Arbeit für „Solitary Man Europe“, keine Zeit mehr nebenbei etwas anderes zu tun. Aber das ist ja auch gut so, es macht eine Menge Spaß mit vereinten Kräften an der eigenen Sache zu arbeiten!
Im Internet ist mir euer Podcast „Die relaxte Kluftpuppe“ aufgefallen… Dazu zwei Fragen: 1. Etwas direkter dazu: Was steckt hinter diesem seltsam anmutenden Titel?
Alex: Der Titel stammt ursprünglich aus der Aufnahmezeit der „Got The Noise“. Der Aufnahmeraum wurde abends immer zu Nachtclub, dessen Chef Jan-Dirk war. Der Name des Clubs: „Die Relaxte Kluftpuppe“. Wo jetzt allerdings der Name ursprünglich herkam, ist in etwa so schwierig zu ergründen wie transatlantische Tiefseegräben.
2. Wie seht ihr allgemein die Potenzen des vielbeschworenen Web 2.0? Ihr gebt ja mit dem Podcast ein gutes Beispiel dafür…
Alex: Ob die Kluftpuppe nun unbedingt ein Vertreter des Web 2.0 ist, sei mal dahingestellt. Aber das, was gemeinhin damit in Verbindung gebracht wird, wie z.B. Youtube oder MySpace, hilft uns schon sehr. Wir können so den direkten Kontakt nach draußen halten, was schon eine wunderbare Sache ist, gerade für Bands.
So, ich möchte an dieser Stelle dann zu den zwei obligatorischen Schlussfragen kommen… Zum einen natürlich die Frage nach den weiteren Plänen. Wisst ihr schon, wie es nach Albumrelease und Tour bei den Donots weitergehen wird? Habt ihr schon Pläne für die nahe und ferne Zukunft?
Alex: Wir denken momentan immer nur in kleinen Schritten voraus, da allein der Zeitraum von einer Woche so dermaßen viel an zu Planendem beinhaltet, dass alles weiter darüber hinausgehende einem das Hirn schmelzen würde. Ein Schritt nach dem anderen.
Und zum Schluss: Gibt es noch irgendetwas bisher nicht Gefragtes oder eurer Meinung nach nicht ausreichend behandeltes, was ihr ergänzen oder einfach nur loswerden möchtet? Die letzten Worte gehören euch (wenn ihr mögt)!
Alex: Hört alle in das Album rein! Es könnte nämlich sein, dass ihr es genauso liebt wie wir.
Homepage: www.donots.com
MySpace: http://www.myspace.com/donots

Interview: Marius Meyer
Bilder: PR