Rezensionen & Tonträger Dennis, 14.05.2012
Beth Ditto und ihre Kumpanen, die Schlagzeugerin Hannah Blilie und Gitarrist Nathan Howdeshell, haben sich nicht leicht getan mit ihrem neuen Album A Joyful Noise. Enorm groß sind die Erwartungen an Gossip, den unglaublichen Erfolg des Vorgängers Music For Men mal mindestens zu egalisieren und auch eine Erfolgssingle wie Heavy Cross muss man erstmal vergessen machen. Aber wer Frontfrau Beth Ditto so erlebt, der weiß, dass sie mit dem immensen Erfolgsdruck bestens zu Recht kommt. Ihre Lockerheit und ihr freundliches Wesen wirken immer noch echt und man glaubt ihr jedes Wort, egal ob sie über ihre Beziehung zu Karl Lagerfeld oder ob es um die Homosexuellen-Ehe geht, man könnte ihr stundenlang zuhören. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Lutz, 14.05.2012
C.T.P., das Christian Tolle Project, wurde nach verschiedenen Bands wie Underdog, Black Rose und Lehmann, Studiosessions und einer intensiven Zeit als Musikjournalist beim Fachblatt Musikmagazin und beim Westdeutschen Rundfunk als Idee geboren. Im Jahr 2000 wurde das erste Ergebnis, Better Than Dreams, veröffentlicht, unterstützt von vielen verschiedenen Künstlern. 2005 kam dann das zweite Album, The Real Thing in ähnlicher Machart heraus. Dies setzt sich nun auch auf The Higher They Climb fort, denn kein Lied wird nicht von irgendeinem anderen Künstler unterstützt. Mit 12 Liedern aus dem Heavy- und Hard-Rock-Bereich sollen wieder die Fans angesprochen und Ihr Herz höher schlagen lassen. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Marius, 14.05.2012
Tatsächlich auch schon das sechste Album. Seit 2000 sind die Lostprophets bereits fleißig dabei, Alben zu veröffentlichen – und nun nach dem 2010er The Betrayed also Weapons. Auch wenn es ausgelatscht klingen mag: Die zehn Stücke auf dem Album sind in der Tat echte Waffen. Bereits der Opener, gleichzeitig die erste ausgekoppelte Single, Bring ‘Em Down brachte es gut auf den Punkt: Ein groovendes Stück Rockmusik mit dem Ziel „nach vorne“, druckvollen Basslinien und einem hymnischen Charakter, das gut zeigt, warum die Band inzwischen eine große Fanbase ihr eigen nennen kann. Die folgenden neun Stücke können diesen Eindruck dann auch gut untermauern. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 13.05.2012
Der König ist nicht tot, im Gegenteil, er tanzt und das tut König Boris Lauterbach auf seiner ersten Soloplatte ohne die beiden anderen Fetten Brote außerordentlich gut. Wer ein reines HipHop-Album erwartet hat, ist hier schief gewickelt. Mit Elektroklängen sagt uns der König schon im ersten Song, der auch die Single ist, wo der Hase langläuft. Alles dreht sich ist ein Statement, dass man es hier nicht mit problemgeschwängerten Themen zu tun hat, sondern dass der König nur einen Wunsch hat, er möchte unterhalten werden – und das tut er außerordentlich gut. Mit vielen Songs, die man sich auch in den angesagtesten Clubs dieser Republik außerordentlich gut vorstellen kann. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Tristan, 13.05.2012
Düsterer Synthiepop klingt doch seit 20 Jahren immer gleich. Ganz unrecht haben Leute, die das behaupten, wahrscheinlich nicht. Bleibt nur zu hoffen, dass man auch bereit ist, seine Vorurteile zu überdenken, wenn man dann doch mal was anderes zu hören bekommt. Denn Light Asylum muss man eines auf jeden Fall zugestehen: Sie schaffen es, sich jenseits der sonst typischen Klänge zu bewegen und einen aus der eigenen Apathie zu reißen, die sonst gerne mal aufkommt, wenn diese Art von Musik hört. Ob ihr Klang nun in Begeisterung oder in Stirnrunzeln resultiert: In beiden Fällen muss man dem Duo lassen, dass sie wissen, was sie tun und das sie auch drauf haben. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Martin, 13.05.2012
Poliça erhielten bereits lange vor Veröffentlichung ihres Debüts Give You The Ghost einen Ritterschlag. „They are the best band I’ve ever heard“, sagte niemand geringeres als Justin Vernon alias Bon Iver. Daher dürfen Poliça Bon Iver im kommenden Sommer auf einigen Konzerten seiner Europatour supporten. Auch Rapper Jay-Z äußerte sich voll des Lobes über Poliça. Give You The Ghost ist ein Album, auf das sich viele einigen können. Die Band um Sängerin Channy Leanagh vereint elektronischen Pop und R’n'B und das nahezu perfekt. Channy Leanagh verzaubert vom ersten Moment an. Ihre Stimme wird zum Instrument. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Tristan, 13.05.2012
Nein, so richtig einfach haben es The Joy of Nature einem nie gemacht, die Musik einzuordnen. So ist es auch bei My work was not yet done. Irgendwie scheint der Name des Albums aber auch Programm zu sein, da das Album irgendwie wie eine Rohskizze wirkt, auf der man viele Ideen festgehalten hat, ohne aber konkret zu überlegen, wie das Ganze letztendlich aussehen soll, wenn es fertig ist. Das mag auch ein gewisses Problem bei My work was not yet done darstellen, ist aber gleichzeitig genau das, was den Reiz des Albums ausmacht: Ständig gibt es neue Eindrücke, die einen genauer hinhören lassen. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Lutz, 13.05.2012
Nach 5-Jährigem Bestehen melden sich Frames nun mit ihrem zweiten Werk In Via zurück. Die Hannoveraner bestehen aus Jonas Meyer an der Gitarre und dem Keyboard, Manuel Schönfeld am Keyboard und dem Piano, Hajo Cirksena am Bass und Kiryll Kulakowski, zuständig für das Schlagzeug und die Perkussion. Ihr Stil ist schwer zu beschreiben, denn sie suchen sich Nischen und Zwischenbereiche, in die sie ihre Werke eingliedern, ohne wirklich in ein Genre dazuzugehören. Ihre Musik ist durchzogen von romantischen Melodien und treibenden Drums. So entsteht ein Album, das wirklich schöne Melodien für Hintergrundmusik oder auch Entspannung liefert. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 13.05.2012
Old Willy reitet wieder und er ist nicht allein. Der ewige Outlaw hat ein neues Album mit dem Namen Heroes an den Start gebracht. Und wie bei jeder Willie Nelson Platte der letzten Jahre, geben sich auf Heroes wieder die Stars die Klinke in die Hand. Und was für welche! Man kann ja manche auf einem Wilie Nelson-Album erwarten, wie so herausragende Country-IterpretInnen wie Merle Haggard, Kris Kristofferson, Sheryl Crow… Die Überraschung ist aber die Zusammenarbeit mit Snoop Dogg. Ok, es mag sein, dass sich die beiden Zug um Zug nähergekommen sind, aber ein Cowboy und ein HipHopper, das verwirrt einen im ersten Augenblick, bis man den Titel Roll me up dann hört und es gar nicht auffällt und noch viel weniger stört. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Lutz, 13.05.2012
Habt Ihr mal wieder Lust auf 08/15 Punkrock? Dann seid Ihr bei diesem Album absolut richtig. The Junktones aus Heidelberg scheinen genau dies mit ihrem Album American Paranoia gewollt zu haben, denn durch Zufall kann so etwas einfach nicht passieren. Wer sich an alte Zeiten von Green Day, schlechte Ramones oder Anti-Flag erinnern möchte trifft hier auf eine Band, die sich dies scheinbar zum Ziel gesetzt hat. Die Band besteht aus Tony Baloney, Gitarre und Lead-Sänger, Bootsy, Bass und Gesang, Sean E. Cash, Lead-Gitarre und Gesang und „Tater“ Todd, am Schlagzeug. Seit 2006 haben die Jungs nun schon über 200 Auftritte gegeben und scheinbar etwas Erfahrung gesammelt um Ihre Fans zu begeistern. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger David, 10.05.2012
Musikfreunde, die eher wenig Kontakt mit dem Genre der Liedermacher haben, wundern sich bisweilen über die schiere Menge an Live-Veröffentlichungen, die den Fans und Freunden in diesem Teil der Klangwelt geradewegs um die Ohren gehauen werden. Und schauen wir uns einfach einmal die (vermeintlich) großen Namen an, so können wir gut und gerne und auch sehr tatsächlich von einer kleineren Reizüberflutung sprechen. Reinhard Mey jubelt dieser Tage mit Gib mir Musik! bereits seine fünfzehnte Live-Platte unters Volk, sein Freund und Kollege Klaus Hoffmann macht es sich seit vielen Jahren zur Gewohnheit, neben dem obligatorischen Studio-Album ebenfalls ein Live-Album aus immer wechselnden Orten nachzuschieben und das Ganze dann sogar – on top sozusagen – noch ganz gerne mit einer Live-DVD, aufgenommen wieder woanders, zu garnieren. weiterlesen… »
Alte Schätze & Rezensionen & Tonträger David, 10.05.2012
Nun, ob die zu Recht kultig verehrte Deutsch-Amerikanische Freundschaft – kurz DAF – der Anfang von dem waren, was heutzutage unter dem Label „Noise“ verortet wird oder ob nicht doch die Kalifornier von Chrome mit ihren Alien Soundtracks einen Wimpernschlag eher waren: Egal, weil eh nur das Geschwafel eines Musikschreiberlings, der gleich zu Beginn zeigen will, dass er sich auskennt und nicht vorhat, plump und blind den üblichen Label-Vorgaben hinterher zu hecheln, die auch zur Reissue des DAF-Debüts Ein Produkt der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft (1979) natürlich wieder via Beipackzettel nett formuliert vorgegeben werden. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Lutz, 10.05.2012
Heute beschäftigen wir uns mit Dark Electro Pop, nämlich mit der Gruppe Schwarzbund und Ihrem Album Von der Suche nach Wärme und Licht. Schwarzbund besteht aus nur zwei Personen, Dirk Wuttig und René Müller, aus Wernigerode. Die beiden bewegen sich weg von der Entwicklung innerhalb der schwarzen Szene, denn dort dominiert zurzeit harter Aggrotech und das Cyber-Gothictum. Sie bewegen sich in eine andere Richtung, zurück zu den Anfängen der „dunklen“ Musik, eine Entwicklung zu mehr Melodie, die die Musik wuchtiger und mächtiger erscheinen lässt, tiefsinnigen Texten, die die Anfänge widerspiegeln, die es früher gegeben hat. Eine Szene, die über die Gesellschaft nachdenkt, diese kritisiert und verändern möchte, auf der Suche nach etwas neuem. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Martin, 10.05.2012
Das Berliner Duo Me And My Drummer schickte seinem Debütalbum The Hawk, The Beak, The Prey die fantastische Single You’re A Runner voraus. Damit schraubten Sängerin und Keyboarderin Charlotte Brandi und ihr Schlagzeuger Matze Prölloch die Erwartungen an das Album extrem hoch. Den extrem eingängigen Song konnte man nach dem ersten Hören mitsingen. “If you can break things there, you can break them anywhere.” Wer diese Eingängigkeit auch vom Rest des Albums erwartet, wird zunächst irritiert sein. Bis auf ein paar Ausnahmen steckt The Hawk, The Beak, The Prey voller Songs, denen man Zeit geben muss. Eine Investition, die sich lohnt. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Lutz, 10.05.2012
The Mescaline Babies wurden 2009 von Sydney Mars als Sänger und Kalle an der Gitarre gegründet. Unter Einflüssen von Christian Death und Bauhaus entstand so das Album Crush, eine Mixtur aus Deahtrock, Alternative und Gothic. Das Album zeichnet sich vor allem durch einen starken Gesang, kräftige Gitarren-Riffs und pulsierende Basslines aus. Doch auch das Schlagzeug muss sich nicht verstecken, denn es unterlegt die Liedern mit gut passenden Beats. Die Lieder handeln von sozialen Problemen, wie es oft der Fall ist im Deathrock-Bereich, von Liebe, was nichts Besonderes innerhalb jedes Musikbereiches ist, von Surrealismus und Apokalypse, was zu erwarten ist. weiterlesen… »
Neuigkeiten PR, 10.05.2012
Mit seinem Album „Can’t Stand The Silence“ gelingt dem gebürtigen Iren mit der außergewöhnlichen Stimme der Schritt von der Band zum Solokünstler mit großem Erfolg: Rea Garvey brauchte anderthalb Jahre, um die Songs für sein erstes Solo-Album fertig zu stellen – viel Herzblut, viel Intimes und Persönliches steckt in den Songs – belohnt wurde es mit einem Chartentry auf Platz vier direkt nach Veröffentlichung. Nun erreicht das Album „Can’t Stand The Silence“ sogar den Gold-Status und beweist eindrucksvoll, dass seine für dieses Werk entdeckte Experimentierfreude, den Mut musikalisches Neuland zu betreten bei seinen Fans sehr gut ankommt. Auch seine erste Solo-Tournee spiegelte diesen Erfolg wider. Die meisten seiner „Can’t Stand The Silence“-Tournee spielte er in ausverkauften Hallen vor einem begeisterten Publikum. weiterlesen… »
Konzertberichte David, 09.05.2012
Auch wenn der hier schreibende Musikfreund nicht behaupten kann, sich bisher als ausgiebiger Kenner der Festival-Szene einen Namen gemacht zu haben, so kommt er dennoch nicht umhin, dass diesjährige Monster Bash Festival als kongenialen Einstiegspunkt in den diesjährigen Musiksommer empfunden zu haben. Von Veranstalterseite zumindest, ganz klare Sache, war alles getan worden, um für ein vergleichsweise schmales Budget von knapp 50 Talern ein dick geschnürtes Power-Paket aus Core und Punk vor den Wanst geschleudert zu bekommen. Fast 20 Bands fanden sich in den inzwischen durchaus altehrwürdig zu nennenden Hallen der Columbiahalle und des direkt daneben platzierten C-Club ein, um wüstes Geschrammel und wildes Geschrei unter das fast ausnahmslos durchtätowierte Volk zu prügeln. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 09.05.2012
„The fucking D is back.“ Endlich gibt’s wieder neuen Stoff für die Fans der beiden, im wahrsten Sinne des Wortes, dicken Freunde Jack Black und Kyle Gas, die sich als Tenacious D einen Namen gemacht haben. Rize of the Fenix heißt das Album des Duos und es hat wieder den gewohnten Sound der beiden Akustikgitarren, die frechen Texte und hinreißenden Witz der beiden Protagonisten, der schon Kult ist. Klar ist, dass das musikalisch berechenbar ist und die Texte enthalten wieder jede Menge der bösen „Fourletter Words“, aber das macht die Nummern von „The D“ doch auch irgendwie aus. Wer erwartet schon tiefgehende und anspruchsvolle Texte von einem Hallodri wie Jack Black? Das wäre ja so, als würde Mario Barth die Nachrichten vorlesen, auch wenn da wohl Welten zwischen liegen. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 09.05.2012
Eine neue deutsche Band aus Hannover sind A Kew’s Tag. Das Überraschende ist dabei, dass sie im Gegensatz zu anderen Bands, die jahrelang brauchen, um mit ihrem Debüt um die Ecke zu kommen, sich erst im Juni 2011 gegründet und binnen weniger Monate ein ordentliches Debüt auf die Beine gestellt haben. Der Sound wird geprägt von Akustik-Gitarren und die passen wunderbar zu der melancholischen Stimme von Sänger Julian Helms, der genau wie seine Mitstreiter Johannes Weik an der Gitarre, Niklas Beck am Bass und Dominik Schad am Schlagzeug Musikstudenten sind, was man Double-check, when you leave in jeder Sekunde deutlich spürbar anmerkt. Ohne Schnörkel kommen die elf Songs daher. weiterlesen… »
Rezensionen & Tonträger Dennis, 09.05.2012
Wie eine trockene Wüstenlandschaft erscheint die Musik von Spain vor dem geistigen Auge, wenn man sich den ersten Track Only One anhört. Irgendwo zwischen Giant Sand und Lampchop bewegen sich Spain auf ihrem gewohnten Terrain. Sehr entspannt fließt die Musik aus den Boxen und man fühlt sich ins tiefste Texas versetzt. Obwohl die Band doch im eher schnelllebigen Los Angeles zu Hause ist, schaffen es Josh Haden, Randy Kirk, Matt Marshall und Daniel Brummel, intimste Gefühlsregungen beim Zuhörer zu erwecken. Spain sind immer noch die Könige des „Slowcore“ und Meister der Melancholie und Intensität, wie man sie heutzutage nur noch viel zu selten zu hören bekommt. weiterlesen… »
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